Astronomers from the Arecibo radio telescope have detected for the first time the molecules methanimine and hydrogen cyanide, two ingredients that build life-forming amino acids, in a galaxy some 250 million light years away.
http://news.cornell.edu/stories/2008/01/distant-galaxy-holds-key-ingredients-life-astronomers-report
Solscape
Vulkanausbruch unter antarktischem Eis
Vor etwa zweitausend Jahren ist unter der westantarktischen Eisdecke ein Vulkan ausgebrochen, der noch heute aktiv ist. Das schließen Hugh Corr und David Vaughan von der British Antarctic Survey aus Radarbildern, die während einer Überfliegung der Hudson Mountains in der Westantarktis geschossen wurden. Die Bilder zeigen Reflexionen, die über ein ovales Areal verteilt sind und zu den Rändern hin schwächer werden. Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass diese Reflexionen von einer Ascheschicht stammen, die ein Vulkanausbruch hinterlassen hat. Eine unabhängige Bestätigung für ihre Vermutung haben Corr und Vaughan in Eisbohrkernen gefunden, die schon früher in der Nähe der Hudson Mountains gezogen worden waren: in zwei der Eisproben hatten Forscher eine relativ junge vulkanische Ascheschicht entdeckt.
Ein Bildschirm fürs Auge
Kontaktlinsen könnten in Zukunft nicht nur zur Korrektur der Sehfähigkeit ihres Trägers eingesetzt werden, sondern auch als eine Art virtuelles Display direkt im Auge. Diese Vision schwebt zumindest amerikanischen Forschern vor, denen nun ein erster Schritt in Richtung einer solchen Technologie gelungen ist: sie haben eine flexible, transparente Kunststofflinse hergestellt, in die elektronische Schaltkreise sowie Leuchtdioden eingebettet sind. Zwar kann der Prototyp noch keine Bilder erzeugen, er demonstriert aber, dass es prinzipiell möglich ist, die nötigen Komponenten zu kombinieren.
Contact lenses with circuits, lights a possible platform for superhuman vision
Big Bang 2.0
Dr. Brian Cox takes us on a tour of the Large Hadron Collider at CERN in Geneva – the biggest, most complicated machine ever built. Once switched on, it will allow scientists to recreate the conditions that existed in the first moments after the Big Bang. Cox and other CERN scientists explain what results they hope will emerge from the most exciting scientific experiment of our time.
Die unbekannte Seite des Merkur
Nach über 30 Jahren flog am Montagabend erstmals wieder eine Raumsonde am sonnennächsten Planeten Merkur vorüber (siehe Erster Merkur-Flyby von MESSENGER). Bei ihrer Passage fotografierte MESSENGER auch Regionen des Planeten, die bislang vollkommen unbekannt waren. Der Planet zeigt sich hier ebenfalls als ein von vielen Kratern überzogener Himmelskörper. Weitere Daten und Bilder des Vorbeiflugs werden in den folgenden Tagen erwartet.
Das oben gezeigte Bild entstand aus einer Entfernung von etwa 27.000 Kilometern und rund 80 Minuten nach der größten Annäherung der Sonde. Auf dem Bild sind Details bis zu einer Größe von zehn Kilometern zu sehen. Oben rechts erkennt man das Caloris-Becken, dessen westlicher Teil bislang noch nie beobachtet worden war.
Neutronenstern mit "Übergewicht"
Die Asche ausgebrannter Sterne ist vielleicht zäher als gemeinhin angenommen. Eine amerikanisch-niederländische Astronomengruppe hat ermittelt, dass es ein ferner Neutronenstern auf eine Masse von gut 1,9 Sonnenmassen bringen dürfte. Der Wert liegt deutlich oberhalb des für einen Neutronenstern typischen Werts und hart an jener Schwelle, bei der einige Theorien den Kollaps zu einem Schwarzen Loch voraussagen.
Wenn ein Stern seinen Brennstoff aufgebraucht hat, hängt sein weiteres Schicksal von der verbliebenen Masse ab. Beträgt sie mehr als das 1,4-fache der Sonnenmasse, kollabiert sie unter ihrem eigenen Gewicht zu einem extrem dichten Neutronenstern. Ab einer gewissen Schwelle erwarten Astrophysiker sogar den Kollaps zu einem Schwarzen Loch. Wo genau diese kritische Schwelle liegt, ist jedoch nicht ganz klar. Je nachdem, welche Eigenschaften man der exotischen Materie in einem Neutronenstern zuschreibt, könnte sie etwas unter 2 Sonnenmassen liegen oder etwas über 3 Sonnenmassen.
Paulo Freire vom Arecibo Observatory und seine Kollegen studierten den Fall des Pulsars B1516+02B im Sternhaufen M5. Das Objekt besteht aus einem Neutronenstern, der von den Überresten eines kleinen Sterns umkreist wird, und alle 7,95 Millisekunden einen Strahlungsimpuls gen Erde ausstrahlt. Die Forscher analysierten das genaue zeitliche Muster dieser Pulse, wie es über einen Zeitraum von 18 Jahren mit dem großen Arecibo-Radioteleskop registriert worden war. Anhand dieser Daten konnten sie verfolgen, wie sich die Umlaufbahn des kleinen Begleiters allmählich verschob, und daraus letztlich auf die Masse des Neutronensterns schließen.
Herzen toter Ratten wiederbelebt
US-Forscher konnten die Herzen toter Ratten mit Hilfe neuer Zellen wieder zum Schlagen bringen. Wären die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar, böten sie Zugang zu Ersatzorganen ohne Abstoßungsproblem.
Perfusion-decellularized matrix: using nature’s platform to engineer a bioartificial heart
Massive Vereisung in der warmen Kreidezeit?
Eine massive Vereisung könnte es ausgerechnet während einer der wärmsten Perioden der Erdgeschichte gegeben haben: in der Kreidezeit vor 91 Millionen Jahren. Davon sind Geowissenschaftler der Universität Leipzig überzeugt. Zusammen mit Kollegen aus England, den Niederlanden und den USA untersuchten sie kreidezeitliche Tiefseesedimente aus dem westlichen tropischen Atlantischen Ozean. Diese enthalten kalkschalige Mikrofossilien, sog. Foraminiferen. Aus der Analyse der Fossilien schließen die Forscher, dass es für etwa 200.000 Jahre einen Eisschild von 50 bis 60 Prozent des heutigen antarktischen Eisschildes gegeben haben muss. Im tropischen Kreideozean soll der Meeresspiegel dadurch um bis zu 40 Meter gefallen sein. Offen sei allerdings noch, wo sich solch große Eismassen gebildet haben könnten. Die wahrscheinlichste Region sei die Antarktis, so die Forscher.
Bornemann et al.: Isotopic Evidence for Glaciation During the Cretaceous Supergreenhouse
Sir Edmund Hillary 1919 – 2008
Er war schon zu Lebzeiten eine Legende: als erster Mensch stand Sir Edmund Hillary am 29. Mai 1953 auf dem Mount Everest – dem höchsten Berg der Welt. Heute ist der Abenteurer und Bergsteiger im Alter von 88 Jahren in seiner Heimat in Neuseeland gestorben.
Tod eines Abenteurers
Jet power and black hole assortment
This dramatic new Chandra image of the nearby galaxy Centaurus A provides one of the best views to date of the effects of an active supermassive black hole. Opposing jets of high-energy particles can be seen extending to the outer reaches of the galaxy, and numerous smaller black holes in binary star systems are also visible.
Centaurus A: Jet Power and Black Hole Assortment Revealed in New Chandra Image
