Nicht die Biologie, sondern die Geologie gab den Startschuss für die Bildung der irdischen, sauerstoffreichen Atmosphäre. Diese Hypothese stellen zwei Geologen im Fachmagazin „Nature“ auf. Sauerstoff konnte sich demnach erst in nennenswertem Maße in der Gashülle der Erde anreichern, nachdem sich vor etwa 2,5 Milliarden Jahren ein Teil des Vulkanismus aus den Meeren an Land verlagert hatte.
Volcanic Activity Key to Oxygen-rich Atmosphere
Solscape
Wasserdampf "regnet" auf junges Sternsystem
Das Weltraumteleskop Spitzer hat innerhalb des kollabierenden Nests eines entstehenden Sternsystems genug Wasserdampf entdeckt, um damit die Ozeane der Erde fünf Mal zu füllen. Die Astronomen meinen, der Wasserdampf strömt von der Wolke, aus dem das System entstanden ist, und trifft auf eine Staubscheibe, wo Planeten entstehen könnten.
Water Vapor Seen „Raining Down“ on Young Star System
Astronomers find giant void in universe
Radio astronomers have discovered a giant „hole“ in a region of the universe nearly devoid of any sort of matter, they announced Thursday. In a paper to be published in the Astrophysical Journal, University of Minnesota astronomers reported the discovery of the void, nearly a billion light-years across and about 6 to 10 billion light-years from Earth in the direction of the constellation Eridanus. The void was detected in data collected in a sky survey by the Very Large Array radio telescope in New Mexico. The void appears to lack any sort of matter, including invisible dark matter, and coincides with a „cold spot“ in the cosmic microwave background as measured by NASA’s WMAP spacecraft. The cause of the void is unclear.
Astronomers Find Enormous Hole in the Universe
Klimawandel bringt keinen Stillstand im Nordatlantik
Die obere Wasserschicht des Nordatlantik ist innerhalb der letzten 50 Jahre salziger geworden. Daraus leiten amerikanische Forscher ab, dass die Oberflächenströmung, welche warmes Wasser nach Europa befördert, trotz globaler Erwärmung stabil bleiben wird. Frühere Studien hatten befürchten lassen, der Klimawandel könne das sog. globale Förderband der Ozeane verlangsamen oder gar stillstehen lassen.
Changes in freshwater content in the North Atlantic Ocean 1955–2006
Eine Projektion kann als eigener Körper erlebt werden
Die räumliche Einheit von Körper und Selbst lässt sich auflösen, ein virtueller Körper kann als eigener empfunden werden. In Experimenten deutscher und schweizerischer Forscher nahmen Probanden einen virtuellen Körper als ihren eigenen wahr und identifizierten sich teilweise mit einer dreidimensionalen Projektion. Die Teilnehmer waren am Rücken gestreichelt worden und hatten gleichzeitig gesehen, wie eine scheinbar vor ihnen stehende Projektion ebenfalls am Rücken gestreichelt wurde. Forscher Thomas Metzinger von der Uni Mainz dazu: „Es handelt sich dabei aber noch nicht um eine komplette außerkörperliche Erfahrung, weil zum Beispiel der Gleichgewichtssinn und das Bewegungsgefühl bei dem „wirklichen“ Körper verbleiben. Letztlich ist aber natürlich auch das, was wir im Normalfall als den „wirklichen“ Körper erleben, nur der Inhalt dessen, was in meiner eigenen Theorie als das „phänomenale Selbstmodell“ bezeichnet wird.“
Wahrnehmung des Selbst in virtuellem Körper experimentell nachgewiesen
Hubble, Keck and VLT Snag Rare View of Uranus‘ Rings
A new series of images from the Hubble Space Telescope, the Keck II telescope, and ESO’s Very Large Telescope shows how the ring system around the distant planet Uranus appears at ever more oblique tilts as viewed from Earth – culminating in the rings being seen edge-on in three observing opportunities in 2007.
Going, Going, Gone: Hubble Captures Uranus’s Rings on Edge
W. M. Keck Observatory: Scientists Study Changes In Planet’s Rings
Älteste Diamanten entdeckt
Die wohl ältesten Diamanten hat eine deutsch-australische Forschergruppe entdeckt. Lediglich einige Tausendstel Millimeter groß, finden sich die Schmuckstücke in besonders stabilen, bis zu 4,25 Milliarden Jahre alten Zirkonen aus Westaustralien. Das Alter der Erde selbst schätzen Geologen auf etwa 4,5 Milliarden Jahre. Da Diamanten typischerweise tief unter der Erdoberfläche bei hohen Temperaturen und Drücken entständen, müsse der Planet sehr bald nach seiner Entstehung eine dicke Gesteinskruste besessen haben, schließen Martina Menneken von der Universität Münster und ihre Kollegen im Fachmagazin „Nature“.
Fossile Zähne weisen auf frühe Trennung von Gorilla und Mensch hin
Der Stammbaum des Menschen könnte sich zwei Mio. Jahre früher von dem des Gorillas abgespalten haben, als bisher vermutet. In Äthiopien identifizierten Forscher 10 Mio. Jahre alte fossile Zähne, die einem frühen Gorilla gehörten. Die Zähne des ältesten Menschenaffen der Region lieferten Hinweise, wie früh sich dessen Gebiss spezialisierte. Bisher nahm man an, die Stammbäume von Mensch und Gorilla hätten sich erst vor 6 bis 8 Mio. Jahren getrennt.
Night Sky With Google Earth
The following video demonstrates the new „Sky“ feature of Google Earth 4.2, just released today. The tool provides information about various celestial bodies, from stars to planets, and includes imagery from the Hubble Space Telescope and other sources. It also allows users to take virtual tours through galaxies, including the Milky Way.
Hinode lüftet alte Geheimnisse um die Sonne
Ein Jahr nach dem Start der japanischen Hinode-Mission, an der auch die ESA beteiligt ist, treffen sich Wissenschaftler am Trinity College in Dublin, um die neuesten Ergebnisse über offene Fragen zur Sonne zu diskutieren – darunter auch neue Einblicke in Sonnenflares und koronale Aufheizung.
Hinode helps unravel long-standing solar mysteries
