Space shuttle Atlantis and its crew landed at 9:07 a.m. EST Wednesday at NASA’s Kennedy Space Center, Florida, after completing a 13-day journey of nearly 5,3 million miles in space. The STS-122 mission expanded the size and research capabilities of the International Space Station with the delivery of the European Space Agency’s Columbus laboratory. Steve Frick commanded the flight and was joined by Pilot Alan Poindexter, Mission Specialists Leland Melvin, Rex Walheim, Stanley Love and European Space Agency astronauts Hans Schlegel from Germany and Leopold Eyharts from France. Eyharts remained aboard the space station, replacing Expedition 16 Flight Engineer Dan Tani, who returned to Earth on Atlantis after nearly four months on the station. Eyharts will return on shuttle Endeavour’s STS-123 mission, currently targeted for launch on March 11, 2008.
Solscape
Free Evolution Info
The National Academy of Sciences has some great new material that may come in handy if you ever get into a discussion with proponents of the so-called „creation science“ or „intelligent design“.
Science, Evolution, and Creationism is a free 88-page PDF e-book, and there is also an 8-page brochure that provides a quick summary of the key points.
https://nap.nationalacademies.org/read/11876/chapter/1
Meteoriten vom Merkur
Unter den Meteoriten, die ständig auf der Erde niedergehen, könnten durchaus auch Felsbrocken vom Merkur sein. Für diese Annahme sprechen Modellrechnungen der beiden Astronomen Brett Gladman und Jaime Coffey von der University of British Columbia in Vancouver. Der Planet Merkur ist sehr rasch auf seiner Bahn unterwegs, da er tief im Schwerkrafttrichter der Sonne liegt. Auch Asteroiden, die seine Bahn kreuzen, gewinnen reichlich an Fahrt. Die Folge sind hohe Einschlaggeschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde. Bei solchen Einschlägen können Trümmer mit bis zu 35 Kilometern pro Sekunde ins All geschleudert werden – dies ist ein Vielfaches von Merkurs Fluchtgeschwindigkeit. Den Berechnungen der beiden Forscher zufolge könnten bei einer Geschwindigkeit der Trümmer, die knapp 20 Kilometer pro Sekunde beträgt, bereits bis zu 5 Prozent der Trümmerstücke auf der Erde niedergehen.
Mercurian impact ejecta: Meteorites and mantle
Die tiefen Täler von Candor Chasma
Die hochauflösende Stereokamera an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express liefert ja regelmäßig eindrucksvolle Bilder vom Roten Planeten. Heute wurde eine neue Aufnahme veröffentlicht, die Candor Chasma zeigt – ein tiefes Seitental des Canyonsystems der Valles Marineris.
Deep valleys of Candor Chasma
Jupiter und Saturn im Kleinformat
Ein internationales Astronomenteam hat 5.000 Lichtjahre von der Erde entfernt zwei Planeten entdeckt, die verkleinerte Ausgaben von Jupiter und Saturn sein könnten: wie bei den beiden Gasriesen in unserem Sonnensystem besitzt auch in dem fernen Planetensystem der größere der beiden Planeten etwa dreimal so viel Masse wie der kleinere. Zudem umkreist er seinen Stern in einer Entfernung, die ungefähr halb so groß ist wie der Abstand zwischen dem Stern und dem kleineren, weiter entfernten Planeten – das gleiche Verhältnis gilt auch für die Umlaufbahnen von Jupiter und Saturn. Insgesamt, so die Forscher, ähnelt das System unserem Sonnensystem mehr als alle anderen bisher entdeckten Planetensysteme.
Entdeckt wurden der Stern OGLE-2006-BLG109L und seine Begleiter mit Hilfe von elf großen Teleskopen und einem Phänomen namens Mikrolinseneffekt.
Astronomers Discover Scaled-Down Jupiter And Saturn In A Faraway Solar System Like Our Own
Discovery of a Jupiter/Saturn Analog with Gravitational Microlensing
In Memoriam: Briefmarken ehren Carl Sagan
Wenn es jemand verdient hat, auf Briefmarken verewigt zu werden, dann ist es sicherlich Carl Sagan.
Die Cornell University, an der er viele Jahre lehrte, hat nun ihm zu Ehren eine Briefmarken-Kollektion vorgestellt:
Proposed Carl Sagan commemorative stamps unveiled at Ithaca Sciencenter
Fledermäuse: Erst Fliegen, dann Echoortung
Als fliegende Nachtjäger mit Echoortung liefern heutige Fledermäuse nicht nur die Vorlage für geheimnisumwobene Geschichten, sondern nehmen auch eine besondere Stellung unter den Säugetieren ein. Lange Zeit wurde die Entwicklung dieser außergewöhnlichen Spezialisierung in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Dabei standen die „Flight-first-Theorie“, die „Echolocation-first-Theorie“ und die Vermutung, dass sich diese Fähigkeiten simultan entwickelt haben, als konkurrierende Hypothesen zur Debatte.
Die neuen, im Fachmagazin „Nature“ vorgestellten Erkenntnisse eines internationalen Wissenschaftler-Teams zugunsten der „Flight-first-Theorie“ stützen sich auf die morphologische Analyse von 52,5 Millionen Jahre alten Funden aus der Green River Formation in Wyoming/USA. Vergleichende Untersuchungen an den 47 Millionen Jahre alten Fledermäusen aus der Grube Messel brachten weiteres Licht ins Dunkel der entwicklungsgeschichtlichen Vergangenheit.
Das in Wyoming geborgene Fossil gehört zu Onychonycteris finneyi. Da die 2003 erstmals beschriebene Art aufgrund ihrer anatomischen Merkmale zwischen den Vergleichsgruppen bisheriger Funde liegt, wurde für diese und eine ebenfalls in Wyoming geborgene fossile Fledermaus eine neue Familie mit der Gattung Onychonycteris im Stammbaum eingerichtet.
Onychonycteris finneyi ist ein wesentliches Mosaiksteinchen, dass die Evolution der Fledermäuse auf bemerkenswerte Weise belegt. Mit kurzen Flügeln und erstaunlich langen Hinterbeinen, zwischen deren Zehen eine Flugmembran war, zeigt der Fund Körperproportionen, die weder bei den heute vorkommenden vierfüßigen Säugetieren, noch bei modernen oder irgendeiner der bisher bekannten fossilen Fledermäuse zu finden sind. Das Flügelskelett wie auch die Form von Brustkorb und Schwanz lassen zweifelsfrei darauf schließen, dass die bisher älteste Fledermaus aktiv und über lange Strecken hinweg fliegen konnte. Dass Onychonyctris finneyi vor 52,5 Millionen Jahren Insekten im Jagdflug erbeutet hat, lässt sich aus der Bezahnung des Fundes schließen.
Hochauflösende Röntgenaufnahmen der Innenohrschnecken der Messel-Fledermäuse weisen auf eine bereits vor 47 Millionen Jahren ausgebildete Echoortung mit Ultraschalllauten hin. Die im Magenbereich nachgewiesenen fossilen Nahrungsreste zeigen zudem, dass die Vorfahren der heutigen Fledermäuse sich ausschließlich von Insekten ernährt haben.
Auch wenn das Gebiss von Onychonycteris finneyi Rückschlüsse auf einen Insektenfresser zulässt, schließen vergleichende Mikro-Röntgenaufnahmen eine Echoortung von Beuteinsekten durch Ultraschalllaute für Onychonycteris aus. Dies spricht eindeutig dafür, dass die Fledermäuse das Fliegen vor der Echoortung „erfunden“ haben.
Primitive Early Eocene bat from Wyoming and the evolution of flight and echolocation
Green River Fossil Collections
Der Dreifach-Planetoid (153591) 2001 SN263
Eine Forschergruppe um Michael C. Nolan nutzte die 300-Meter-Antenne von Arecibo (das ist das größte Radioteleskop der Welt), um mittels Dopplerradar den Planetoiden (153591) 2001 SN263 zu untersuchen. Bei ihren Beobachtungen am 12. Februar 2008 stellte das Team dann überrascht fest, dass dieser Planetoid aus drei Körpern besteht. Der Hauptkörper ist zwei Kilometer groß und wird von zwei Monden mit Durchmessern von einem Kilometer beziehungsweise 400 Metern begleitet. Der größere Mond ist mindestens zehn Kilometer vom Hauptkörper entfernt.
(153591) 2001 SN263 gehört zu den sog. Amor-Asteroiden. Das sind Himmelskörper, die sich im sonnennächsten Punkt ihrer Umlaufbahn der Erdbahn sehr dicht annähern können, diese aber nicht schneiden. Am 20. Februar 2008 wird der Planetoid (153591) 2001 SN263 unsere Erde in einem Abstand von rund zehn Millionen Kilometern passieren. Wegen dieser dichten Annäherung an die Erde gehören die Amor-Asteroiden zu den potenziell gefährlichen Himmelskörpern, weil sie durch geringfügige Bahnveränderungen irgendwann auf unserem Heimatplaneten einschlagen könnten. Daher werden sie regelmäßig u.a. mit Radar beobachtet, um ihre Bahnen sehr exakt bestimmen zu können. Bei einer derartigen Messung wurde (153591) 2001 SN263 als Dreifach-System erkannt.
Derzeit sind 144 Doppel-Kleinkörper, fünf Dreifach-Systeme und ein Vierfach-System bekannt. Letzteres ist (134340) Pluto mit seinen drei Monden Charon, Nix und Hydra. Im klassischen Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter wurden bislang drei Dreifach-Systeme identifiziert. Das erste war der seit 1866 bekannte Planetoid (87) Sylvia mit einem Durchmesser von 280 Kilometern, von dem man seit 2005 weiß, dass er von zwei Monden umkreist wird: Romulus (Durchmesser 18 Kilometer, Abstand 1.360 Kilometer) und Remus (Durchmesser sieben Kilometer, Abstand 710 Kilometer). Auch der Hauptgürtel-Asteroid (45) Eugenia besitzt zwei Begleiter: Petit-Prince und S/2004 (45)1.
Arecibo Radar Discovers Triple Near-Earth Asteroid
Einblicke in eine stellare Kinderstube
Ein jetzt veröffentlichtes Bild des Weltraumteleskops Spitzer bietet einen eindrucksvollen Einblick in eine stellare Kinderstube: die Infrarot-Aufnahme zeigt die Molekülwolke Rho Ophiuchi, die mit einer Entfernung von nur 407 Lichtjahren eines der uns am nächsten gelegenen Sternentstehungsgebiete ist.
Spitzer Catches Young Stars in Their Baby Blanket of Dust
Galaktischer Entfernungsrekord
US-amerikanische Astronomen haben mit Hilfe der Weltraumteleskope Hubble und Spitzer eine extrem weit entfernte Galaxie entdeckt. Die Galaxie mit der Bezeichnung A1689-zD1 befindet sich im Himmelsfeld des Galaxienhaufens Abell 1689. Sie ist so weit entfernt, dass ihr Licht aus einer Epoche von etwa 700 Millionen Jahren nach dem Urknall kommt.
Astronomers Find One of the Youngest and Brightest Galaxies in the Early Universe
Astronomers Eye Ultra-Young, Bright Galaxy in Early Universe
