Ein internationales Team von Radioastronomen hat die Entfernung zum Orionnebel (M42) neu bestimmt. Demnach ist der Nebel 1.350 Lichtjahre entfernt – mit einer Messungenauigkeit von weniger als 2% !
The Orion Nebula, Exactly?
Solscape
Anti-Krebs-Gen bei Mäusen
Amerikanische Forscher haben Mäuse gezüchtet, die keinen Krebs bekommen. Die Wissenschaftler um Vivek Rangnekar von der Universität von Kentucky aktivierten bei den Tieren das Gen namens Par-4, das zum Absterben von Krebszellen führt, gesunde Zellen hingegen unbehelligt lässt. Die Mäuse mit dem aktivierten Gen blieben selbst unter dem Einfluss stark krebserregender Substanzen gesund und zeigten auch sonst eine normale Entwicklung.
Ob und wie die neuen Resultate auf den Menschen übertragbar sind, ist noch offen.
Cancer Resistance in Transgenic Mice Expressing the SAC Module of Par-4
Map of Antarctica Lays Ground for New Discoveries
A team of researchers from NASA, the USGS, the NSF and the British Antarctic Survey unveiled a newly completed map of Antarctica today that is expected to revolutionize research of the continent’s frozen landscape.
The Landsat Image Mosaic of Antarctica is now available on the Web at:
https://lima.usgs.gov/
For related images and information about LIMA, please visit:
https://www.nasa.gov/vision/earth/lookingatearth/lima_multimedia.html
https://www.nasa.gov/vision/earth/lookingatearth/lima_materials.html
China publishes first picture of the Moon
The area covered by the picture, about 460 kilometers in length and 280 km in width, is located within 54 to 70 degrees south latitude and 57 to 83 degrees east longitude. The image shows a part of the moon’s highland mainly composed of plagioclase, a common rock-forming element. On the surface are craters of different sizes, shapes, structures and ages. The dark patch in the picture’s upper right side shows the surface blanketed by basalt, a hard and dense volcanic rock.
Probing the nurseries of miniature planetary systems
New research led by a University of St. Andrews astronomer has found evidence for what might be the raw material for the beginning of shrunken versions of our solar system – miniature worlds in the making.
http://www.st-andrews.ac.uk/news/archive/2007/Title,17601,en.html
Astronomers Discover Stars With Carbon Atmospheres
Astronomers have discovered white dwarf stars with pure carbon atmospheres. The discovery could offer a unique view into the hearts of dying stars. These stars possibly evolved in a sequence astronomers didn’t know before. They may have evolved from stars that are not quite massive enough to explode as supernovae but are just on the borderline.
https://news.arizona.edu/story/astronomers-discover-stars-with-carbon-atmospheres
Zeitdilatation mit bisher unerreichter Präzision gemessen
Seit ihrer Einführung im Jahr 1905 bildet die spezielle Relativitätstheorie Albert Einsteins die Grundlage für alle Beschreibungen physikalischer Vorgänge. Ein wesentliches Prinzip dieser Theorie besagt, dass die Lichtgeschwindigkeit immer konstant bleibt, unabhängig davon, ob sich ein Beobachter mit eigener Geschwindigkeit bewegt oder nicht. Allerdings ist die Zeit in diesem Konzept nun nicht mehr konstant, sondern in einem bewegten System wie bspw. einer Rakete im Weltall verlangsamt. Diese Zeitdilatation oder „Zeitdehnung“ wurde 1938 erstmals gemessen* und mit einer Genauigkeit von einem Prozent bestimmt. Eine jetzt publizierte Arbeit von Physikern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist gegenüber dieser ersten Messung 100.000 Mal genauer.
*Ives, H. E. & Stilwell, G. R.: An experimental study of the rate of a moving atomic clock; Journal of the Optical Society of America, vol. 28, issue 7, p.215; July 1938.
Test of relativistic time dilation with fast optical atomic clocks at different velocities
Bildarchiv: Mainzer Physiker messen Zeitdehnung der Relativitätstheorie Einsteins
Wie schmelzende Eisschilde und Erdbeben zusammenhängen
Veränderungen im Spannungsfeld der Erdkruste haben nach der letzten Eiszeit im Teton-Gebirge im Nordwesten der USA mehrere starke Erdbeben ausgelöst. Das berichten Forscher aus Münster und Bochum im Fachmagazin „Geology“. Die Hebung der Bergkette um mehrere tausend Meter in den letzten Millionen Jahren sei auf das wiederholte Auftreten von Erdbeben an der sog. Teton-Störung zurückzuführen, die am Fuß der Teton-Berge entlang laufe. Zur Zeit sei die 60 Kilometer lange Störung seismisch inaktiv, doch Klimaschwankungen könnten die Seismizität der Erdkruste entscheidend beeinflussen. Dies werfe die Frage auf, ob das derzeitige Abschmelzen von Inlandeis – zum Beispiel in Grönland – in Zukunft Erdbeben auslösen könne.
http://geology.gsapubs.org/content/35/12/1107
Monde wie unserer sind selten
Neue Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Spitzer legen die Vermutung nahe, dass Monde wie der Erdmond – der aus einer gewaltigen Kollision mit einem etwa marsgroßen Objekt entstanden ist – im Universum eher selten sind und nur in maximal 5 bis 10 Prozent der Planetensysteme auftreten.
Astronomers Say Moons Like Ours Are Uncommon
Hautzellen mit Stammzellprogramm
Kurz nach dem Erfolg beim therapeutischen Klonen von Affen ist zwei Forscherteams nun ein weiterer wichtiger Schritt bei der Erzeugung maßgeschneiderter embryonaler Stammzellen gelungen: sie programmierten bereits spezialisierte menschliche Haut- und Bindegewebszellen so um, dass diese praktisch sämtliche Merkmale embryonaler Stammzellen aufwiesen. Beide Forschergruppen verwendeten dazu lediglich vier Gene, die sie mit Hilfe von Viren in die Zellen einschleusten. Erst im Juni war dieses Verfahren bei Mäusen geglückt, wobei die Forscher es damals noch für völlig offen hielten, ob sich ihre Methode auch auf menschliche Zellen übertragen ließe. Zwar können die umprogrammierten Zellen aus technischen Gründen und wegen Sicherheitsbedenken noch nicht für die Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden, sie sind jedoch eine vielversprechende Alternative zu echten embryonalen Stammzellen, da ihre Gewinnung ethisch unbedenklich ist.
Researchers Turn Skin Cells Into Stem Cells
