Kurz nach dem Erfolg beim therapeutischen Klonen von Affen ist zwei Forscherteams nun ein weiterer wichtiger Schritt bei der Erzeugung maßgeschneiderter embryonaler Stammzellen gelungen: sie programmierten bereits spezialisierte menschliche Haut- und Bindegewebszellen so um, dass diese praktisch sämtliche Merkmale embryonaler Stammzellen aufwiesen. Beide Forschergruppen verwendeten dazu lediglich vier Gene, die sie mit Hilfe von Viren in die Zellen einschleusten. Erst im Juni war dieses Verfahren bei Mäusen geglückt, wobei die Forscher es damals noch für völlig offen hielten, ob sich ihre Methode auch auf menschliche Zellen übertragen ließe. Zwar können die umprogrammierten Zellen aus technischen Gründen und wegen Sicherheitsbedenken noch nicht für die Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden, sie sind jedoch eine vielversprechende Alternative zu echten embryonalen Stammzellen, da ihre Gewinnung ethisch unbedenklich ist.
Researchers Turn Skin Cells Into Stem Cells
Hautzellen mit Stammzellprogramm
22. November 2007
