Solscape

Update: Feuerball über Kanada/Meteoritenreste gefunden

Laut Prof. Alan Hildebrand von der University of Calgary sind bis jetzt etwa 50 Bruchstücke des Meteoriten gefunden worden. Das größte Stück wiegt rund 13 Kilogramm.
Auf der folgenden Webseite gibt’s einige hübsche Fotos und Mikroskopaufnahmen von den Meteoriten-Bruchstücken zu sehen:
https://pacon.skyriver.ca/astro/bruce/meteorite.htm

Hier ein neues Video vom Feuerball über Kanada, aufgenommen von einer Überwachungskamera in Biggar, rund 100 km vom Absturzort des Meteoriten entfernt:


Und hier ein Video einer Flughafen-Überwachungskamera:

Ich bin dann mal eben weg…

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Ganymed verschwindet hinter dem Jupiter.
(NASA, ESA und
E. Karkoschka (University of Arizona))

In einem ganz besonderen Moment hat das Weltraumteleskop Hubble den Jupitermond Ganymed abgelichtet. Eine jetzt veröffentlichte Aufnahme zeigt, wie sich der Mond gerade hinter den Gasplaneten schiebt und nur noch teilweise sichtbar ist.
Ganymed hat einen Durchmesser von fast 5.300 Kilometern und ist damit größer als der Planet Merkur. Von der Erde aus gesehen, verschwindet Ganymed alle sieben Tage hinter dem östlichen Horizont des Jupiter, um wenig später auf der anderen Seite wieder zu erscheinen.

Hubble Catches Jupiter’s Largest Moon Going to the ‚Dark Side‘

Ein glitzernder Sternhaufen

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Nicht nur für uns, sondern auch für die Astronomen der Europäischen Südsternwarte (ESO) ist die festliche Zeit gekommen: in Form einer neuen, beeindruckenden Aufnahme! Sie zeigt das wirbelnde Gas um eine Region mit der Bezeichnung NGC 2264, die den Konusnebel und den glitzernden Weihnachtsbaum-Sternhaufen (ja, der heißt wirklich so!) einschließt. NGC 2264 befindet sich in etwa 2.500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn (Monoceros).
A Sparkling Spray of Stars

Wasser im frühen Universum

Mit Hilfe des 100-Meter-Radioteleskops in Effelsberg ist es Astronomen um Violette Impellizzeri vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn gelungen, im entfernten Quasar MG J0414+0534 Wasser nachzuweisen. Die Forscher vermuten, dass sich das Wasser in dem Quasar in Gas- und Staubwolken befindet, die auf das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum der fernen Galaxie zuströmen. Der Quasar ist etwa 11 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt – man schaut also zurück in eine Zeit, in der das Universum nur ein Fünftel seines heutigen Alters hatte.
Wasser im frühen Universum – Nachweis von H2O in Rekordentfernung mit dem Radioteleskop Effelsberg

Neue Saurier-Arten aus der Sahara

Irische, britische und marokkanische Forscher um Nizar Ibrahim vom University College Dublin sind mit reicher Beute von einer Expedition in die Sahara heimgekehrt. Im Südosten Marokkos, nahe der Grenze zu Algerien, stießen sie auf Fossilien zweier bislang unbekannter Saurierarten, eines riesenhaften Dinosauriers aus der Gruppe der langhalsigen Sauropoden und eines Pterosauriers (Flugsauriers). Zudem fanden die Wissenschaftler die Fußabdrücke zahlreicher, teils in Verbänden laufender Dinosaurier, Hunderte von Dinosaurierzähnen sowie Überreste großer Krokodile und bislang unbekannter Fischarten.

Wissenschaftler entdecken zwei neue Saurier-Arten

Infrarotblick in den Schwanennebel

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Eine neue Aufnahme des Infrarot-Weltraumteleskops Spitzer zeigt den Schwanennebel M17, eine turbulente Sternentstehungsregion im Sternbild Sagittarius in rund 6.000 Lichtjahren Entfernung von der Erde. Auf dem eindrucksvollen Bild ist zu erkennen, wie der Wind von jungen Sternen das umliegende Material des Nebels beeinflusst und sich bugwellenartige Stoßfronten ausbilden.

Celestial Sea of Stars

Weißer Zwerg heißer als gedacht

Der Weiße Zwerg KPD 0005+5106 ist mit einer Oberflächentemperatur von rund 200.000 Grad Celsius einer der heißesten bekannten Sterne. Dies hat ein internationales Forscherteam mit Hilfe des Weltraumteleskops FUSE (Far Ultraviolet Spectroscopic Explorer) herausgefunden. Zudem gehört er einer besonderen Klasse seltener Weißer Zwerge an, deren Atmosphären von Helium dominiert werden.

Der heißeste Weiße Zwerg seiner Art

Far Ultraviolet Spectroscopic Explorer

Gezeitenkräfte halten Europas Ozean flüssig

Der Planet Jupiter kann in seinem Eismond Europa so starke Gezeitenkräfte hervorrufen, dass unter seiner dicken Eisdecke ein flüssiger Ozean schwappt. Die Gezeitenkräfte verursachen im Ozean Wellenbewegungen und -strömungen, die Wärme in die Umgebung abgeben und das Wasser flüssig halten. Diese Wellenheizung ist weitaus effizienter als andere Mechanismen und könnte auch den Flüssigkeiten auf den Jupitermonden Kallisto und Ganymed sowie denen auf dem Saturnmond Titan die nötige Wärmeenergie zuführen. Dies hat Robert Tyler von der University of Washington in Seattle anhand von Daten des Jupitermondes Europa berechnet.
Auf der Oberfläche von Europa beträgt die Temperatur minus 150 Grad Celsius. Der Mond ist mit einer Eiskruste überzogen, darunter befindet sich ein Ozean von bis zu 100 Kilometern Tiefe. Tyler untersuchte nun die Mechanismen, die genug Wärme bereitstellen könnten, um solch einen Ozean flüssig zu halten. Dazu untersuchte er die Ausbreitungs- und Strömungsmöglichkeiten des Wassers unter der Eisschicht. Er fand bestimmte Muster von Wellenbewegungen, die insbesondere von der Neigung der Achse von Europa zur Umlaufbahn um Jupiter abhängen. Die Gezeitenkräfte des Jupiters auf Europa regen diese Wellenmuster an und deponieren dabei große Mengen an Bewegungsenergie im Ozean. Über Reibungskräfte in der Flüssigkeit verteilt sich diese Energie als Wärme im Wasser und hält dieses flüssig.

Europa does the wave to generate heat

Strong ocean tidal flow and heating on moons of the outer planets

Europa’s Salty Surface

Ice on Europa