Wasser im frühen Universum

Mit Hilfe des 100-Meter-Radioteleskops in Effelsberg ist es Astronomen um Violette Impellizzeri vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn gelungen, im entfernten Quasar MG J0414+0534 Wasser nachzuweisen. Die Forscher vermuten, dass sich das Wasser in dem Quasar in Gas- und Staubwolken befindet, die auf das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum der fernen Galaxie zuströmen. Der Quasar ist etwa 11 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt – man schaut also zurück in eine Zeit, in der das Universum nur ein Fünftel seines heutigen Alters hatte.
Wasser im frühen Universum – Nachweis von H2O in Rekordentfernung mit dem Radioteleskop Effelsberg