Solscape

Der Mensch nutzte Nahrung aus dem Meer schon vor 164.000 Jahren

In einer Höhle bei Pinnacle Point am Kap der Guten Hoffung haben Wissenschaftler der Arizona State University Steinwerkzeuge entdeckt, die zeigen, dass dort schon vor 164.000 Jahren Menschen lebten. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift „Nature“ berichten, ist dies gleichzeitig der früheste Nachweis von Menschen, die Meeresfrüchte als Nahrung nutzten.

Researchers find earliest evidence for modern human behavior in South Africa

Schwerstes Schwarzes Loch in naher Galaxie entdeckt

Schwarze Löcher lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: supermassereiche Schwarze Löcher, die sich im Zentrum der meisten Galaxien befinden, und stellare Schwarze Löcher, die am Ende der Entwicklung eines massereichen Sterns stehen. Jetzt haben Wissenschaftler das bislang massereichste Exemplar eines stellaren Schwarzen Lochs aufgespürt, das zudem noch einen äußerst massereichen Begleiter hat.
Der neue Rekordhalter ist Teil eines Doppelsternsystems in der uns nahegelegenen Galaxie M33. Durch die Kombination von Daten der Röntgenteleskops Chandra und des Gemini-Teleskops auf Hawaii gelang es den Astronomen, die Masse des Schwarzen Lochs zu bestimmen: es ist fast 16-mal massereicher als unsere Sonne. Der Begleitstern hat die 70-fache Masse unserer Sonne und ist damit der bislang massereichste Begleitstern eines Schwarzen Lochs in einem Doppelsternsystem.
Die Entdeckung wirft eine ganze Reihe von Fragen auf, etwa die, wie solche großen stellaren Schwarzen Löcher überhaupt entstehen können. Und mit den bisherigen Modellen über die Entwicklung von massereichen Sternen ist die Existenz eines massereichen Schwarzen Lochs in einem dichten Orbit um einen massereichen Stern – wie im vorliegenden Fall – nur schwer zu erklären.
Ein gewichtiges Paar

M33 X-7: Heaviest Stellar Black Hole Discovered in Nearby Galaxy

Kontinentaldrift: Indien mit "Turboantrieb"

Vor 50 Millionen Jahren prallte der indische Subkontinent mit einer Geschwindigkeit von rund 20 Zentimetern pro Jahr auf den riesigen eurasischen Kontinent. Die durch diese Kollision entstandene Knautschzone heißt heute Himalaya, das mächtigste Gebirge der Erde. Auch das sich nördlich davon anschließende Tibetanische Hochplateau ist ein Resultat dieses Zusammenstoßes. Indien war bis vor ca. 140 Millionen Jahren Teil des Superkontinents Gondwanaland. Gondwana zerbrach, seine verschiedenen Teile drifteten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten auseinander und heißen heute Indien, Afrika, Australien, Antarktis und Südamerika.
Aber warum war Indien so viel schneller und bewegte sich weiter als die anderen Teile von Gondwanaland?
Eine neue, am GeoForschungsZentrum Potsdam entwickelte seismische Methode ermöglicht die recht genaue Messung der Mächtigkeit der heutigen Lithosphärenplatten. Dabei fiel auf, dass die Indische Platte nur etwa 100 Kilometer mächtig ist, während die anderen Restplatten von Gondwana fast die doppelte Dicke aufweisen. Die Ursache für das Aufbrechen von Gondwana sehen Geowissenschaftler in einer riesigen Gesteinsblase, die den Superkontinent von unten aufheizte und zerbrechen ließ. Der Vulkan ließ auch die untere Hälfte des indischen Subkontinents wegschmelzen. Deshalb konnte Indien schneller und weiter verschoben werden.

Prakash Kumar et al.: The rapid drift of the Indian tectonic plate

spektrumdirekt: Platte auf der Überholspur

Expedition Bhutan: Die Entstehung des Himalaya

Late Jurassic

Mineralienatlas Lexikon – Plume

Continental drift – Wikipedia, the free encyclopedia

NASA Extends Operations For Its Long-Lived Mars Rovers

NASA is extending, for a fifth time, the activities of the Mars Exploration Rovers, Spirit and Opportunity. The decision keeps the trailblazing mobile robotic pioneers active on opposite sides of Mars, possibly through 2009. This extended mission and the associated science are dependent upon the continued productivity and operability of the rovers.
https://www.nasa.gov/home/hqnews/2007/oct/HQ_072088_Mars_Rovers_Funding_Ext.html

Makeup of Potentially Threatening Asteroid Determined

The mineral composition of a near-Earth asteroid with a slight chance of striking our planet in 2036 has been determined for the first time. By analyzing sunlight reflected off its surface, scientists say the asteroid Apophis is a „good match“ for a rare type of stony meteorite known as a type LL chondrite. This group of space rocks represents just 7 percent of the known meteorites that fall to Earth.

http://www.space.com/4495-makeup-potentially-threatening-asteroid-determined.html

Volcanic moon's gassy mystery solved

Jupiter’s volcanic moon Io is veiled by a thin atmosphere, but how much its volcanoes and chunks of frozen gas contribute to its atmosphere has puzzled scientists for decades. The New Horizons spacecraft recently documented the moon’s glowing aurora, giving researchers a chance to solve the atmospheric mystery. About 1 to 3 percent of Io’s dayside atmosphere, it turns out, is created by the volcanoes. The rest is generated from frozen sulfur dioxide that has accumulated on the surface over the course of eons and turns directly into gas when warmed.
Mystery of Io’s Atmosphere Solved