Die Startrampe, von der die Discovery am vergangenen Samstag zur Internationalen Raumstation aufbrach, wurde während des Starts schwer beschädigt. Betroffen sind nicht die Aufbauten, sondern das Fundament der Rampe. Hier hatten sich während des Starts schwere Betonplatten und Verkleidungen gelöst und sind zum Teil einige hundert Meter weit geflogen. Besonders schlimm hat es den Kanal erwischt, über den die Triebwerksabgase zur Seite weg geleitet werden. Dieser Kanal ist zum Teil mit verkleideten Schamottziegeln gemauert. Viele der Ziegel haben sich samt Verkleidung gelöst und durchschlugen den Zaun am Pad Perimeter.
Fotos:
Während des Starts ins Wasser fallende Trümmerstücke
Solscape
Neue Detailaufnahmen der Venuswolken
Neue Bilder der Wolkenstrukturen in der Atmosphäre unseres Schwesterplaneten Venus zeigen weitere, bisher nie gesehene Details.
New details on venusian clouds revealed
Herkunft von Cassiopeia A geklärt
Lichtechos ermöglichten erstmals die spektroskopische Untersuchung einer Supernova in unserer Milchstraße und halfen dabei, das Rätsel der Herkunft von Cassiopeia A zu klären.
Astronomen lassen galaktische Supernova des 17. Jahrhunderts noch einmal erstrahlen!
Space Shuttle Discovery erfolgreich gestartet

Die Discovery ist erfolgreich gestartet. Das Shuttle bringt u.a. einen Teil des japanischen Weltraumlabors „Kibo“ zur Internationalen Raumstation.
Stonehenge: Stadt der Toten

Unterstützt von National Geographic haben der britische Archäologie-Professor Mike Parker Pearson von der University of Sheffield und weitere Forscher Belege für die Nutzung des Monuments als Begräbnisstätte gefunden.
Wenn diese Steine sprechen könnten
Überraschende Funde: Stonehenge-Dorf war Steinzeit-Großstadt
Astronomen durchleuchten Milchstraße
Eine internationale Astronomengruppe um Zeljko Ivezic von der University of Washington in Seattle hat die Beschaffenheit der Milchstraße in ungeahntem Detailreichtum kartiert.
Flugsaurier jagten lieber an Land
Die gigantischen Flugsaurier der Vorzeit waren vermutlich eher Fußgänger als fliegende Räuber. Anstatt Raubvogel-ähnlich auf ihre Beute hinabzustoßen, zogen sie es vor, als Pirschjäger an Land zu jagen. Das zeigt eine jetzt in der Fachzeitschrift „PloS ONE“ veröffentlichte Studie britischer Paläontologen um Mark Witton und Darren Naish von der Universität von Portsmouth. Die Pterosaurier lebten etwa zeitgleich mit den Dinosauriern vor rund 230 bis 65 Millionen Jahren.
A Reappraisal of Azhdarchid Pterosaur Functional Morphology and Paleoecology
Bizarrer Staubring um toten Stern
Amerikanische Astronomen haben einen bizarren Staubring um einen toten Stern entdeckt: der Staubring ist vermutlich aus einer Staub- und Gaswolke entstanden, die den toten Stern – einen sog. Magnetar – einst umhüllte. Der Magnetar mit der Bezeichnung SGR 1900+14 höhlte die Wolke dann von innen heraus aus, so dass ein gigantischer, deformierter Ring mit einer Länge von etwa sieben und einer Breite von ca. drei Lichtjahren übrig blieb. Forscher um Stefanie Wachter vom California Institute of Technology in Pasadena hatten den Staubring mit Hilfe des Weltraumteleskops Spitzer im Sternbild Adler aufgestöbert.
VLT feiert zehnjähriges Jubiläum
Ende Mai 1998 fand das „First Light“ des Very Large Telescope (VLT) auf dem Cerro Paranal in der chilenischen Atacama-Wüste statt. Nun feiert die Europäische Südsternwarte (ESO) zehnjähriges Jubiläum.
The Perfect Science Machine – ESO celebrates 10 years since First Light of the VLT
Der Tod kam aus der Tiefe
Mit Hilfe des Metalls Molybdän in Sedimentgesteinen konnten Forscher um den Geologen Professor Thomas Nägler von der Universität Bern nachweisen, warum es vor rund 540 Millionen Jahren auf der Erde zu einem großen Massenaussterben der ersten Mehrzeller kam: die gemessenen Molybdän-Isotope zeigten an, dass die Lebensräume der sog. Ediacara-Fauna durch aus der Tiefe der Ozeane aufsteigenden Schwefelwasserstoff vergiftet wurden.
Medieninformation der Universität Bern (PDF)
Hydrogen sulphide release to surface waters at the Precambrian/Cambrian boundary
