Technikern des Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, Kalifornien, ist es mittels der Software Disruption-Tolerant Networking (DTN) gelungen, Dutzende von Weltraumbildern zur Raumsonde Epoxi zu übertragen, die sich derzeit in einer Entfernung von etwa 32 Millionen Kilometern von der Erde befindet, und diese Bilder von dort auch wieder problemlos zu empfangen.
NASA Tests First Deep-Space Internet
Solscape
Urzeitliches Arten-Potpourri in Bernsteinstück
Göttinger Wissenschaftler haben in einem fünf Zentimeter großen Bernsteinstück aus Südwestfrankreich erstmals winzig kleine Einschlüsse von Meeresbewohnern gefunden. Zu den aus der Kreidezeit stammenden marinen Mikroorganismen gehören unter anderem Kieselalgen, Foraminiferen und Strahlentierchen. Zusammen mit einer Vielzahl weiterer Einschlüsse, darunter waldbewohnende Insekten, Pflanzenreste sowie mikroskopisch kleine Federn von Dinosauriern oder Vögeln, bilden sie die wohl ungewöhnlichste Gemeinschaft, die jemals in einem Bernsteinstück entdeckt wurde.
Forscher entdecken Bernsteineinschlüsse von Mikroorganismen aus dem Meer
Erstmals Selbstfabrikation von Ribozymen nachgewiesen
Bei der Suche nach den Ursprüngen des Lebens ist ein deutsch-amerikanisches Forscherteam mit Prof. Dr. Günter von Kiedrowski von der Ruhr-Universität Bochum jetzt einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass sich sog. Ribozyme (das sind RNA-Moleküle mit Enzymfunktion) von selbst zu größeren Einheiten zusammenlagern können. Dies stützt die Hypothese, wonach die ersten „Lebewesen“ auf der Erde RNA-Moleküle waren, die sich selbst vervielfältigen konnten.
RUB-Chemiker wagen einen Blick in die Frühphase der Evolution
Indische Mondsonde sendet erste Bilder

Der von der indischen Mondsonde Chandrayaan-1 mitgeführte Impaktor MIP (Moon Impact Probe) traf am 14. November 2008 um 16:01 Uhr MEZ auf der Mondoberfläche auf. Es gibt zwar keine Hinweise dafür, dass MIP die harte Landung in der südlichen Polarregion nahe des Shackleton-Kraters überstanden hat, nach der Abtrennung von Chandrayaan-1 und während des Abstiegs wurden vom Kamerasystem des Impaktors jedoch insgesamt 15.000 Fotos aufgenommen. Zwei dieser Fotos sind jetzt in der Bildergalerie der ISRO zu sehen, zusammen mit bisher zwei freigegebenen Bildern der TMC-Kamera von Chandrayaan-1 selbst, welche Teile des Torricelli C-Kraters und den Moretus-Krater zeigen.
PSLV-C11/Chandrayaan I Gallery
Endeavour hat an ISS angedockt
Die US-amerikanische Raumfähre „Endeavour“ hat am Sonntagabend um 23:01 Uhr MEZ an die Internationale Raumstation angedockt. In den kommenden Tagen haben die Astronauten ein umfangreiches Programm zu absolvieren. Während insgesamt vier Arbeitseinsätzen im All sollen u.a. Schwierigkeiten mit dem Gelenk eines Solarzellen-Flügels behoben und weitere Wartungsarbeiten durchgeführt werden. In der Station werden neue Besatzungsquartiere installiert und ein modernes Wasserrecyclingsystem, ein Sauerstoffgenerator und eine neue Bordküche eingebaut. Mit diesen Maßnahmen will man die Internationale Raumstation für die ab 2009 geplante Erweiterung der Stammbesatzung auf sechs Astronauten vorbereiten.
NASA – Space Shuttle
Beschleunigter Gletscher
Eine Serie versteckter Seen unter dem Eis bestimmt offenbar, wie schnell sich der Byrd-Gletscher in der Ostantarktis in Richtung Meer bewegt: laufen die Seen über, weil sich genügend Schmelzwasser an der Basis der Eiszunge angesammelt hat, beschleunigt sich der Gletscher um bis zu zehn Prozent. Entdeckt haben diesen Zusammenhang die Glaziologen um Leigh Stearns von der University of Maine in Orono, als sie Satellitenbilder des Byrd-Gletschers miteinander verglichen.
Increased flow speed on a large East Antarctic outlet glacier caused by subglacial floods
Endeavour gestartet

Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zur Internationalen Raumstation gestartet. Die Raumfähre mit sieben Astronauten an Bord hob pünktlich um 01:55 Uhr MEZ ab. Hauptaufgabe der zweiwöchigen Mission ist die Erweiterung der Raumstation.
NASA – Space Shuttle
Historische Mondbilder in neuem Glanz

Dieses Bild der US-amerikanischen Mondsonde Lunar Orbiter 1 aus dem Jahr 1966 zeigte erstmals unseren Heimatplaneten über dem Mondhorizont. Mit Hilfe einer alten Datenbandmaschine und der modernen Computertechnik konnte die Aufnahme jetzt aufwändig aus den auf den alten Datenbändern gespeicherten Originaldaten rekonstruiert werden.
Lunar Orbiter Image Recovery Project (LOIRP)
Fomalhaut und sein Planet

Paul Kalas von der University of California in Berkeley und sein Team präsentierten heute Bilder des Weltraumteleskops Hubble, die einen Trabanten um den 25 Lichtjahre entfernten Stern Fomalhaut im Sternbild Südlicher Fisch zeigen.
Hubble Directly Observes Planet Orbiting Fomalhaut
