Spitzer betrachtet den Kosmos durch "warme" Infrarotaugen

Cygnus Star Forming Region DR22

Sternentstehungsgebiet
in der Wolke DR22
im Sternbild Schwan,
aufgenommen von Spitzer.
(NASA/JPL-Caltech)

Im Mai 2009 war Spitzer das flüssige Helium ausgegangen, mit dem das Weltraumteleskop auf -271°C abgekühlt wurde. Derart niedrige Temperaturen werden zum Betrieb der hochempfindlichen Infrarotdetektoren benötigt.
Neue Bilder, aufgenommen mit zwei Infrarotdetektoren, die bei „wärmeren“ Temperaturen funktionieren, zeigen nun, dass das Weltraumteleskop Spitzer ein überaus leistungsstarkes Werkzeug zur Erforschung des Universums bleibt. Auf den Bildern sind ein betriebsames Sternentstehungsgebiet in der Staub- und Gaswolke DR22 im Sternbild Schwan (Cygnus), der planetarische Nebel NGC 4361 sowie die Spiralgalaxie NGC 4145 zu sehen, die sich 68 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Jagdhunde (Canes Venatici) befindet.

NASA’s Spitzer Sees the Cosmos Through ‚Warm‘ Infrared Eyes

Spitzer’s First Warm Images