Energiesparprogramm für Phoenix

Für den Marslander Phoenix wird es allmählich ernst. Indem der Sommer auf der Nordhalbkugel des Roten Planeten auf sein Ende zugeht, liefern die Solarzellen der Sonde immer weniger Strom. Zum Ausgleich haben die Ingenieure vom Jet Propulsion Laboratory im kalifornischen Pasadena begonnen, nach und nach die Heizvorrichtungen und Bordinstrumente abzuschalten. Als erste Stromsparmaßnahme wurde eine Heizvorrichtung deaktiviert, die den langen Roboterarm von Phoenix, die daran angebrachte Kamera sowie das TEGA-Instrument zur Analyse von Bodenproben erwärmt hatte. Zuvor wurde der Roboterarm so ausgerichtet, dass der Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler an seiner Spitze in den Marsboden ragt und weiterhin Daten liefern kann. Soweit nötig, werden später drei weitere Heizvorrichtungen abgeschaltet, die u.a. auch die Hauptkamera des Landers auf Betriebstemperatur halten.
NASA’s Phoenix Mission Faces Survival Challenges