Kategorie: Uranus & Neptun

Komet kollidierte mit dem Planeten Neptun

Ein Komet könnte vor etwa 200 Jahren den Planeten Neptun getroffen haben. Dafür spricht die Verteilung von Kohlenmonoxid in der Atmosphäre des Gasriesen, die eine Forschergruppe – darunter Wissenschaftler des französischen Observatoriums LESIA in Paris, vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau und vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching – jetzt untersucht hat. Die Forscher werteten dazu Messungen des Infrarot-Weltraumteleskops Herschel aus, das seit Mai 2009 in ungefähr 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde um die Sonne kreist.

Weiter in der Pressemeldung der Max-Planck-Gesellschaft:
Kometeneinschlag auf Neptun –
Beobachtungen des Weltraumobservatoriums Herschel deuten auf einen Aufprall vor einigen hundert Jahren hin

First results of Herschel-PACS observations of Neptune

Siehe auch:
Comet strike could explain Neptune’s air

Plutosonde New Horizons fotografiert Neptun und seinen Mond Triton

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Neptun und Triton, aufgenommen von New Horizons.

Das Bild wurde am 16. Oktober 2008 aufgenommen, als New Horizons etwa 3,75 Milliarden Kilometer von Neptun entfernt war. Mit 2.700 Kilometern Durchmesser ist Triton nur knapp 300 Kilometer größer als der Zwergplanet Pluto, den New Horizons im Juli 2015 erreichen wird. Die letzten Aufnahmen, die eine Raumsonde von Neptun und Triton machte, sind schon eine Weile her. Sie stammen von Voyager 2, die dort im August 1989 vorbeiflog.

New Horizons Detects Neptune’s Moon Triton

Jahreszeiten auf Uranus

Was noch vor 20 Jahren nur auf den Bildern der Raumsonde Voyager 2 zu erkennen war, kann heute mit leistungsfähigen erdgebundenen Teleskopen sichtbar gemacht werden: auf neuen Bildern des Keck-II-Teleskops sind jahreszeitliche Veränderungen in der Atmosphäre des Uranus sowie die Ringe des Gasplaneten deutlich zu erkennen.
New images yield clues to seasons of Uranus

Hubble, Keck and VLT Snag Rare View of Uranus‘ Rings

A new series of images from the Hubble Space Telescope, the Keck II telescope, and ESO’s Very Large Telescope shows how the ring system around the distant planet Uranus appears at ever more oblique tilts as viewed from Earth – culminating in the rings being seen edge-on in three observing opportunities in 2007.
Going, Going, Gone: Hubble Captures Uranus’s Rings on Edge

W. M. Keck Observatory: Scientists Study Changes In Planet’s Rings

UC Berkeley: Keck, Hubble provide new view of Uranus‘ rings

ESO: Edge-On!

Astronomers View First Mutual Event For Uranus

An international team of astronomers led by Apostolos Christou at Armagh Observatory has made the first ever observation of one of the satellites of the planet Uranus passing in front of another. The observation was made on the night of May 4, 2007, by using the robotic Faulkes Telescope South at Siding Spring Observatory, Australia.

https://web.archive.org/web/20160701213854/http://www.arm.ac.uk/press/2007/uranus_event03.html

https://web.archive.org/web/20170701014326/http://star.arm.ac.uk/~aac/uranus/