
Die ersten neuen Bilder von Hubble:
Käfer-Nebel, Stephans Quintett,
Omega Centauri und Carina-Nebel.
(NASA, ESA, and the Hubble SM4 ERO Team)
In den vergangenen Monaten waren die Wissenschaftler und Ingenieure von NASA und ESA damit beschäftigt, die neuen Instrumente des im Mai generalüberholten Weltraumteleskops Hubble zu testen und zu kalibrieren. Diese Testphase wurde nur im Juli kurz unterbrochen, um die Folgen des Einschlags eines Asteroiden oder Kometen auf dem Gasriesen Jupiter zu beobachten.
Heute schließlich wurden die ersten neuen Bilder veröffentlicht, die das Weltraum-Observatorium mit seinen neuen Instrumenten gemacht hat – und die Begeisterung könnte nicht größer sein!
Das Bild oben links zeigt den 4.000 Lichtjahre von der Erde entfernten Käfer-Nebel (NGC 6302), einen schmetterlingsförmigen planetarischen Nebel um den sterbenden Stern HD 155520 im Sternbild Skorpion.
Das Bild oben rechts gewährt einen Blick auf die Galaxiengruppe namens Stephans Quintett. Die Galaxien bilden ein enges, wechselwirkendes System in etwa 300 Millionen Lichtjahren Entfernung im Sternbild Pegasus. Aufgrund der gegenseitigen Gravitationswirkung sind die Spiralarme der Galaxien unregelmäßig verformt. Die langen Gezeitenarme deuten darauf hin, dass es zwischen den Galaxien des Quintetts immer wieder Kollisionen gab.
Das Bild unten links ist eine Panorama-Aufnahme aus dem mit Sternen überfüllten Kern des Kugelsternhaufens Omega Centauri (NGC 5139). Ungefähr 100.000 Sterne sind hier zu sehen.
Im Bild unten rechts erhebt sich eine unheimlich wirkende Säule aus einem Meer grün gefärbter Wolken. Diese Säule aus Gas und Staub, in der sich gerade neue Sterne bilden, gehört zum etwa 7.500 Lichtjahre entfernten Carina-Nebel (NGC 3372).
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