Für ihre Suche nach dem Higgs-Teilchen haben Forscher um Professor Volker Büscher vom Institut für Physik der Universität Mainz jetzt entscheidende neue Anhaltspunkte bekommen. Mit Hilfe von Experimenten im Tevatron-Beschleuniger am Fermilab bei Chicago konnten sie den Bereich, in dem das Higgs-Boson vermutlich zu finden ist, deutlich eingrenzen. Bisher war bekannt, dass die Masse des Higgs-Teilchens nicht unter einem Wert von 114 Giga-Elektronenvolt (GeV) liegen kann, das Teilchen also mehr als 114 Mal so schwer sein muss wie ein Proton. Als Obergrenze wurden bislang 185 GeV angenommen. Die neuen Ergebnisse lassen nun den Schluss zu, dass die Masse des Higgs-Bosons tatsächlich nicht weit von der 114-GeV-Grenze entfernt liegt.
