Zwischen Objekten, die weniger als 100 Nanometer voneinander entfernt sind, treten kleine, aber messbare Anziehungskräfte auf. Mit Hilfe bestimmter Materialien konnte diese Casimir-Kraft nun in eine abstoßende Wechselwirkung umgekehrt werden. Dieser Effekt ermöglicht beispielsweise ein Objekt über einer Oberfläche schweben zu lassen oder Bauteile und Sensoren mit extrem niedriger Reibung zu entwickeln.
Im Jahr 1948 hatte der Physiker Hendrick Casimir vorausgesagt, dass sich zwei metallische Oberflächen anziehen, wenn sie sich sehr dicht gegenüber stehen. Erzeugt wird diese Kraft durch Quantenfluktuationen der Energie, die sich mit Heisenbergs Unschärferelation vereinbaren lassen. Jewgeni Michailowitsch Lifschitz erweiterte die Theorie und fand heraus, dass auch repulsive Kräfte möglich sein müssen.
Abstoßende Lifschitz-Casimir-Kraft erzeugt
9. Januar 2009
