Robinson Crusoe gab es wirklich. Allerdings hieß er in Wahrheit Alexander Selkirk. Der Schriftsteller Daniel Defoe hatte die abenteuerliche Geschichte dieses Seemannes in einer Zeitschrift gelesen und daraus jenen Roman gemacht, mit dem er weltberühmt werden sollte. Über den echten Einsiedler Alexander Selkirk war bislang nur durch schriftliche Quellen belegt, dass er sich 1704 nach einem Streit mit seinem Kapitän auf der Insel Aguas Buenas aussetzen ließ und die folgenden vier Jahre dort zubrachte, bis endlich ein englisches Schiff unter Captain Woodes Rogers vorbeikam und ihn aufnahm. Nun hat ein internationales Archäologenteam auf der Insel Gegenstände entdeckt, die höchstwahrscheinlich Selkirk gehörten.
Excavation at Aguas Buenas, Robinson Crusoe Island, Chile,
of a gunpowder magazine and the supposed campsite of Alexander Selkirk,
together with an account of early navigational dividers
„Robinson Crusoes“ Sachen gefunden
1. November 2008
