Erstmals ist es gelungen, Daten per Laser mit einer Übertragungsrate von 5,5 Gigabit pro Sekunde zwischen zwei Satelliten im All zu übermitteln – ein neuer Rekord bei der optischen Datenübertragung. Die Verbindung konnte während eines Tests im Rahmen eines deutsch-amerikanischen Kooperationsprogramms über eine Entfernung von 5.000 Kilometern bis zu 20 Minuten fehlerlos zwischen dem deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und dem US-amerikanischen Militärsatelliten NFIRE aufrecht erhalten werden. Für die reibungslose optische Datenübertragung sorgten unter anderem leistungsstarke Halbleiterlasermodule aus dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Berlin.
Die Nutzung von Lichtwellen erlaubt es, Daten künftig zwanzigmal schneller als mit den bislang üblichen Funkwellen aus dem Weltraum zu übermitteln – das entspricht der Übertragung einer Datenmenge von ungefähr 400 DVDs pro Stunde.
Pressemitteilung des Ferdinand-Braun-Instituts für Höchstfrequenztechnik (PDF)
Neuer Rekord bei optischer Datenübertragung
17. März 2008
