Kategorie: Forschung & Technik

Precise Measurement Of W-boson Mass

Scientists of the CDF collaboration at the Department of Energy’s Fermi National Accelerator Laboratory announced the world’s most precise measurement by a single experiment of the mass of the W boson, the carrier of the weak nuclear force and a key parameter of the Standard Model of particles and forces. The new W-mass value leads to an estimate for the mass of the yet-undiscovered Higgs boson that is lighter than previously predicted, in principle making observation of this elusive particle more likely by experiments at the Tevatron particle collider at Fermilab.
https://news.fnal.gov/2007/01/cdf-precision-measurement-w-boson-mass-suggests-lighter-higgs-particle/

Researchers Demonstrate Direct Brain Control Of Humanoid Robot

A classic science-fiction scene shows a person wearing a metal skullcap with electrodes sticking out to detect the person’s thoughts. Another sci-fi movie standard depicts robots doing humans‘ bidding. Now the two are combined, and in real life: University of Washington researchers can control the movement of a humanoid robot with signals from a human brain.

Article @ University of Washington

Scientists Discover Early Key To Regeneration

Science may be one step closer to understanding how a limb can be grown or a spinal cord can be repaired. New research by scientists at The Forsyth Institute may provide insight into mechanisms necessary for therapeutic regeneration in humans, potentially addressing tissues that are lost, damaged or non-functional as a result of genetic syndromes, birth defects, cancer, degenerative diseases, accidents, aging and organ failure.

http://www.forsyth.org/news/stories/2

Ein Name für Element 111

Seit der Entdeckung des Elements 111 sind mittlerweile zwölf Jahre vergangen. Nun wurde das schwerste bislang bekannte Element offiziell auf den Namen „Roentgenium“ getauft. 2003 wurde das Element, das 272 mal schwerer ist als Wasserstoff, offiziell anerkannt. Nun akzeptierte die Internationale Union für reine und angewandte Chemie (IUPAC) den Namensvorschlag der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI), die 1994 das „Roentgenium“ entdeckt hatte. Mit dem Namen „Roentgenium“ wird der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen geehrt, der vor 111 Jahren die nach ihm benannten Röntgenstrahlen entdeckte. Diese Entdeckung sei wegbereitend für das Verständnis der Atome und Atomkerne gewesen. Element 111 entsteht durch eine Kernfusion von Nickel und Bismut, dem schwersten nichtradioaktiven Element, und existiert im Labor nur wenige tausendstel Sekunden. Inzwischen hat die GSI noch das Element 112 entdeckt, und vor wenigen Wochen erzeugte ein russisch-amerikanisches Forscherteam ein noch namenloses Edelgas mit der Ordnungszahl 118.

A Robot Invention With A Leg To Stand On

A US scientist has created a robot that can find a way to keep working on its own after suffering damage, an invention that could prove useful for robotic space missions on distant planets, according to a study. Joshua Bongard, a University of Vermont engineer whose research article appeared in Friday’s Science Magazine, pulled off one of a homemade robot’s four legs for his experiment. The robot was programmed to assess the damage by moving in playful-looking sequences allowing it to find the problem. Once the damage was identified, the robot created a new way to move without the missing limb, allowing it to continue its mission.
‚Science‘ Features Professor’s Resilient Robot

Gewichtige Geschwister für Protonen und Neutronen

Amerikanische Forscher haben mit Hilfe des Tevatron-Teilchenbeschleunigers des Fermilabs eine neue Klasse von Baryonen entdeckt. Die beim Zusammenprall von Protonen mit ihren Antiteilchen nur für Sekundenbruchteile existierenden Teilchen wurden auf den Namen „Sigma-b-Baryonen“ getauft und bestehen aus jeweils drei Quarks, von denen eines das schwere Bottom-Quark ist. Die Wissenschaftler glauben, mit Hilfe der neuen Teilchen eine der grundlegenden Kräfte der Natur, die sog. Starke Wechselwirkung (auch Starke Kernkraft oder Starke Kraft genannt), genauer untersuchen zu können.

Abstract: Observation of New States Decaying into Lambda[sub c][sup +]K[sup -] pi[sup +] and Lambda[sub c][sup +]K[sub S][sup 0] pi[sup -]

Fermilab

Fundamentale Kräfte und die Materie

Plasmawelle fast mit Lichtgeschwindigkeit

Wissenschaftler der Universitäten von Texas und Michigan haben mit Hilfe eines kräftigen Laserblitzes eine Plasmawelle erzeugt, die sich mit einer Geschwindigkeit von 99,997 Prozent der Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Dank einer speziell für diese Studie entwickelten Kamera ließ sich die Bewegung der Welle sogar direkt ablichten. Derartige Plasmawellen könnten unter anderem in einer neuen Generation von Teilchenbeschleunigern eingesetzt werden, glauben die Forscher.

wissenschaft.de – Geblitzt: Welle mit Geschwindigkeitsrekord

Elefant erkennt sich im Spiegel

Nur bei wenigen Tierarten können sich Individuen selbst im Spiegel erkennen. Amerikanische Forscher haben nun Hinweise darauf gefunden, dass auch Elefanten zu dieser exklusiven Gruppe gehören. Bei ihren Versuchen mit drei Zootieren tastete zumindest eines nach einem Farbklecks auf seinem Kopf, nachdem es sein Spiegelbild gesehen hatte. Schon länger wurde vermutet, dass Elefanten über derartige Fähigkeiten verfügen könnten. Ihr komplexes Sozialverhalten, ihr wohlbekanntes altruistisches Verhalten und natürlich ihr großes Hirn machen Elefanten zu logischen Kandidaten für Spiegeltests. Zu den übrigen erfolgreich getesteten Arten gehören Menschenaffen, Große Tümmler und auch Elstern. Bisherige Tests mit relativ kleinen Spiegeln außerhalb der Rüsselreichweite waren stets negativ ausgefallen. Joshua Plotnik von der Emory University in Atlanta und seine Kollegen konfrontierten nun drei weibliche Asiatische Elefanten mit einem 2,5 mal 2,5 Meter großen und stabilen Spiegel, den die Tiere ausführlich untersuchen konnten. Nachdem sie dies getan hatten, schienen alle drei Elefantendamen das Spiegelbild regelrecht zu testen: so bewegten sie Rüssel, Kopf und Körper immer wieder hin und her oder fraßen eigens herangeschafftes Futter nur vor dem Spiegel. Und zumindest ein Tier, die 34-jährige „Happy“, bestand einen besonders strengen Selbsterkennungstest. Plotnik malte der Elefantendame einen hellen Fleck auf die Kopfseite außerhalb ihres Blickfelds. Nachdem sich „Happy“ samt Fleck im Spiegel gesehen hatte, tastete sie immer wieder mit dem Rüssel nach der entsprechenden Kopfseite. Dieses Verhalten blieb jedoch aus, als die Forscher lediglich eine farblose Flüssigkeit verwendeten.

First Evidence to Show Elephants, Like Humans, Apes and Dolphins, Recognize Themselves in the Mirror

https://www.elephantvoices.org/

Gold mine holds life untouched by the Sun

Researchers have discovered an isolated, self-sustaining bacterial community living under extreme conditions almost two miles deep beneath the surface in a South African gold mine. It is the first microbial community demonstrated to be exclusively dependent on geologically produced sulfur and hydrogen and one of the few ecosystems found on Earth that does not depend on energy from the Sun in any way. The bacteria live in ancient water trapped in a crack in basalt rock, 3 to 4 kilometres down, by harvesting the energy of natural radioactivity to create food for themselves. The discovery, appearing in the October 20 issue of „Science“, raises the possibility that similar bacteria could live beneath the surface of other worlds, such as Mars or Jupiter’s moon Europa.

Otherworldly Bacteria Discovered Two Miles Down