Die kleinsten Bausteine des Sonnenmagnetfeldes haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) erstmals sichtbar gemacht und charakterisiert. Die Magnetfeldstärke in diesen winzigen, nur einige hundert Kilometer großen Bereichen übertrifft die Stärke des Erdmagnetfeldes etwa um das 3000-fache. Forscher des MPS, des Kiepenheuer-Instituts für Sonnenphysik und weiterer Partnereinrichtungen werteten Messungen aus, die ihnen im vergangenen Jahr mit Hilfe des Sonnenobservatoriums „SUNRISE“ gelungen waren. Kein anderes Sonnenteleskop konnte die genauen Eigenschaften dieser Strukturen bisher untersuchen. Diese und weitere erste Ergebnisse der Mission „SUNRISE“ würdigt die Fachzeitschrift „The Astrophysical Journal“ jetzt in einer Sonderausgabe mit zwölf Beiträgen des SUNRISE-Teams.
Weiter in der Pressemeldung der Max-Planck-Gesellschaft:
SUNRISE enthüllt magnetische Grundbausteine der Sonne
Siehe auch:
Sunrise – A balloon-borne solar telescope
