PostHeaderIcon Perfekter Nachtstart der Raumfähre “Endeavour”

Die Raumfähre “Endeavour” ist wie geplant heute um 10:14 Uhr MEZ mit sechs Astronauten an Bord zur Internationalen Raumstation gestartet. Der erste Starttermin am Sonntagmorgen war wegen schlechten Wetters abgebrochen worden. Der Start der “Endeavour” war der letzte planmäßige Nachtstart und der fünftletzte Start eines Space Shuttles.
Die “Endeavour” bringt ein neues Modul namens “Tranquility” zur ISS. Es bietet den Crews der Raumstation zusätzlichen Platz und verfügt über hochmoderne Systeme zur Aufbereitung von Wasser und zur Herstellung von Sauerstoff. Das Modul verfügt außerdem über eine Aussichtskuppel mit sechs seitlich angebrachten Fenstern sowie einem größeren Fenster auf dem “Dach”.
Für die Montage von “Tranquility” sind insgesamt drei Außenbordeinsätze von Astronauten geplant. Danach ist die Raumstation zu rund 90 Prozent fertig gestellt, zur Vollendung fehlen dann nur noch drei kleinere russische Module.
Das Andocken der “Endeavour” an die ISS ist für Mittwochmorgen um 6:53 Uhr MEZ geplant.

YouTube – A Splendid Endeavour!

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Start der “Endeavour” um 24 Stunden verschoben

Tief hängende Regenwolken über dem Kennedy Space Center verhinderten den heutigen Start der Raumfähre “Endeavour”. Ein neuer Startversuch soll am morgigen Montag um 10:14 Uhr MEZ unternommen werden.
Durch den heutigen Startabbruch verschiebt sich auch der ursprünglich für den kommenden Dienstag geplante Start des Solar Dynamics Observatory um 24 Stunden auf Mittwoch zwischen 16:26 Uhr und 17:26 Uhr MEZ.
Die Atlas 5-Rakete mit dem Solar Dynamics Observatory steht ganz in der Nähe der “Endeavour” auf Startrampe 41.

NASA – Space Shuttle

NASA – Solar Dynamics Observatory

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Raumfähre “Endeavour” startet zur ISS

Wenn weiterhin alles nach Plan verläuft und das Wetter in Florida mitspielt, und danach sieht es momentan aus, wird die Raumfähre “Endeavour” am Sonntagmorgen um 10:39 Uhr MEZ zur Internationalen Raumstation starten. Kommandant George Zamka und seine fünfköpfige Crew bringen das 15 Tonnen schwere Verbindungsmodul “Tranquility” samt einer Aussichtskuppel zur ISS. Die 13-tägige Mission der “Endeavour” läutet die letzten fünf Flüge des Shuttle-Programms ein, die alle noch in diesem Jahr stattfinden sollen.

NASA – Space Shuttle

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Spektakuläre Aufnahme der Sternentstehungsregion NGC 3603

NGC 3603
und das ihn umgebende Sternentstehungsgebiet.
(ESO)

Dieses herrliche Bild der gigantischen stellaren Kinderstube um den Emissionsnebel NGC 3603 wurde vom Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) auf dem Cerro Paranal in Chile aufgenommen. Der Nebel befindet sich in etwa 22.000 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Kiel des Schiffs und ist die nächstgelegene Sternentstehungsregion in unserer Galaxie. Tausende von Sternen bevölkern diese Region, die meisten mit Massen ähnlich der unserer Sonne. Aber es gibt hier auch Sterne, die zu den massereichsten gehören, die wir kennen. So kommt der Stern NGC 3603 A1 auf 114 Sonnenmassen! Er bildet mit einem 84 Sonnenmassen schweren Stern ein Doppelsternsystem. Mehrere Blaue Überriesen sind in einem Volumen von weniger als einem Kubiklichtjahr zusammengepfercht, gemeinsam mit drei sog. Wolf-Rayet Sternen – das sind extrem helle und massereiche Sterne, die in einigen tausend Jahren als Supernova explodieren werden.

The Stars behind the Curtain

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Astrophysiker berechnen, wie man Neutronensterne aus ungewöhnlicher Materie aufspüren könnte

Neutronensterne zählen zu den faszinierendsten Objekten im Universum. In den nur zehn Kilometer großen Überresten kollabierter, massereicher Sterne herrscht eine so hohe Dichte, dass ein Fingerhut von “Neutronensternstoff” auf der Erde hundert Millionen Tonnen wiegen würde. Der Zustand der Materie im Innern dieser Exoten ist ungeklärt. Jetzt haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Astrophysik zusammen mit Kollegen der Universitäten in Frankfurt, Heidelberg und Jena am Computer die Kollision von zwei Neutronensternen nachgestellt. Die dabei entstehenden Signale könnten helfen, das Rätsel zu lösen.

Weiter in der Pressemeldung der Max-Planck-Gesellschaft:
Signale von seltsamen Sternleichen

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Deutsche Astronomen beteiligen sich an der Mission des Solar Dynamics Observatory

Die Raumsonde Solar Dynamics Observatory (SDO) soll am Dienstag, 9. Februar, ins All starten. Drei Messinstrumente an Bord liefern in den kommenden Jahren alle zehn Sekunden präzise Aufnahmen der Sonne. Mit ihrer Hilfe können Wissenschaftler die magnetischen Vorgänge auf dem Stern genau verfolgen und dessen Aktivität vorhersagen. Rechenzentren weltweit werden die riesigen Datenmengen von täglich 1,5 Terabyte (umgerechnet 240 Spielfilme) verarbeiten und archivieren. Das einzige deutsche Datenzentrum befindet sich am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung – das damit zum elektronischen Gedächtnis der Mission wird. Außerdem wollen die Wissenschaftler präzise Karten des Sterns erstellen.

Weiter in der Pressemeldung der Max-Planck-Gesellschaft:
…und jetzt das Weltraumwetter

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Erdgebundenes Teleskop weist organische Moleküle in der Atmosphäre eines Exoplaneten nach

Mit dem 30 Jahre alten Infrarotteleskop IRTF auf dem Vulkan Mauna Kea in Hawaii, dessen Hauptspiegel einen Durchmesser von drei Metern hat, konnten Wissenschaftler um Mark Swain vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) organische Moleküle in der Atmosphäre des jupiterähnlichen Exoplaneten HD 189733b identifizieren, der sich 63 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Fuchs befindet. Für ein erdgebundenes Teleskop ist das ein bislang beispielloser Erfolg. Der Schlüssel dazu ist eine neue Auswertetechnik, die es ermöglicht, das extrem schwache Signal des Exoplaneten optimal vom dominanten Hintergrund der Erdatmosphäre zu trennen.
Von der Erde aus gesehen verschwindet der Planet HD 189733 b periodisch hinter seinem Heimatstern. Das Spektrum des Planeten lässt sich bestimmen, indem man das von dem System direkt vor einer solchen “Planetenfinsternis” empfangene Licht mit dem während der “Planetenfinsternis” empfangenen Licht vergleicht. Allerdings sorgen Turbulenzen in der Erdatmosphäre für erhebliche Störungen beim Empfangen der Lichtsignale.
Mit der neu entwickelten Methode können nun die Lichtveränderungen, die sich durch die “Planetenfinsternis” ergeben, klar von den Lichtveränderungen durch Turbulenzen der Erdatmosphäre unterschieden werden.
Untersuchungen der Atmosphären von Exoplaneten waren zuvor nur mit Hilfe von Weltraumteleskopen möglich – nun sind sie mit bodengebundenen Teleskopen mit Spiegeldurchmessern bis hinunter zu einigen Metern durchführbar.

Neue Methode erschließt Exoplanetenchemie auch kleineren Teleskopen

A Little Telescope Goes a Long Way

Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Neue Karten von der Oberfläche des Zwergplaneten Pluto

Dies ist der bislang detaillierteste Blick
auf die Oberfläche des Zwergplaneten Pluto,
erstellt aus mehreren Bildern des Weltraumteleskops Hubble,
die in den Jahren 2002 und 2003 aufgenommen wurden.
(NASA, ESA, und M. Buie (Southwest Research Institute))

Die NASA veröffentlichte heute die detailliertesten Karten, die bislang vom Zwergplaneten Pluto angefertigt wurden. Die für diese Karten verwendeten Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble zeigen eine eisige, gefleckte Welt in braungoldenen Farben, die sich im Lauf der Jahreszeiten verändern.

New Hubble Maps of Pluto Show Surface Changes

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon NASA verlängert Cassini-Mission bis 2017

Die NASA hat die Mission der Raumsonde Cassini zur Erforschung des Ringplaneten Saturn und seiner Monde bis zum Jahr 2017 verlängert.
Diese zweite Missionsverlängerung erhält die Bezeichnung “Cassini Solstice Mission”. Sie soll den Wissenschaftlern vor allem ermöglichen, jahreszeitliche Veränderungen auf dem Saturn sowie auf seinen Monden genauer zu studieren. Als Cassini am 1. Juli 2004 in den Orbit um Saturn einschwenkte, war auf der nördlichen Hemisphäre des Planeten gerade Wintersonnenwende; im Mai 2017 findet dort die Sommersonnenwende statt.
Die Cassini Solstice Mission beinhaltet 155 weitere Umläufe um den Saturn, dabei wird die Raumsonde insgesamt 54 Mal am größten Saturnmond Titan und 11 Mal am Eismond Enceladus vorbeifliegen.

NASA Extends Cassini’s Tour of Saturn, Continuing International Cooperation for World Class Science

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

PostHeaderIcon Mars Webcam: Der Schatten des Marsmondes Phobos

Die Visual Monitoring Camera (VMC) an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express hat erstmals den über die Marsoberfläche ziehenden Schatten des Marsmondes Phobos aufgenommen:

VMC first: the shadow of Phobos!

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • Slashdot
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yigg
  • LinkArena

Blog durchsuchen
Meta
Seitwert

Valid XHTML 1.0 Transitional

Raumfahrtkalender 2010
  • 22. März (NET):
    Jungfernflug
    der Falcon 9 (SpaceX)
  • 05. April:
    Discovery STS-131
  • 06. April (NET):
    Start von CryoSat-2 (ESA)
  • 07. April:
    Cassini - Vorbeiflug an Dione
  • 24. April: Astronomietag
  • 28. April:
    Cassini -
    Vorbeiflug an Enceladus
Archive