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Entwickelte sich unsere Milchstraße von einer Scheibengalaxie zur Balkenspiralgalaxie?

Der Aufbau unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, wirft immer noch Rätsel auf.
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben nun die Strukturen in ihrem Inneren modelliert und damit neueste projizierte Sternzählungen mit der dreidimensionalen Verteilung der Sterne in Verbindung gebracht: in der Mitte der länglichen Ausbuchtung, dem sog. Bulge, der sich etwa 10.000 Lichtjahre quer über das Zentrum der Milchstraße hin ausdehnt, befindet sich eine dichte, quasi runde Verteilung der Sterne mit etwa 4.000 Lichtjahren im Durchmesser. Weiter außen wird der Bulge zu einem Balken, der sich auf bis zu 15.000 Lichtjahre erstreckt und an seinen Enden mit den Spiralarmen der Milchstraße wechselwirkt. Im Modell bilden sich all diese Komponenten im Laufe der intrinsischen Entwicklung einer Spiralgalaxie und bestehen aus Sternen, die in der Scheibe entstanden sind. Unsere Milchstraße könnte also ursprünglich eine reine Scheibengalaxie gewesen sein.

Weiter in der Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik:
Die Milchstraße – Tomographie einer Balkenspiralgalaxie

Gaswolke rast auf Milchstraßenzentrum zu

Noch darbt das schwarze Loch im Herzen der Milchstraße. Doch mit der Diät könnte es bald vorbei sein: Eine Gaswolke ist dem Massemonster zu nahe gekommen und wird in den nächsten Jahren in seinem Schlund verschwinden. Die Fütterung des schwarzen Lochs – Sagittarius A* genannt – spielt sich vor den Augen der Astronomen ab, die dann eine deutliche Zunahme der Röntgenstrahlung registrieren sollten. Schon jetzt sehen sie, wie die extreme Anziehungskraft des schwarzen Lochs die Gaswolke in die Länge zieht.
Entdeckt hat die Wolke ein internationales Team unter Leitung von Wissenschaftlern aus dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.

Weiter in der Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft:
Schwarzes Loch macht fette Beute

“Curiosity” gestartet – Nächster Halt: Mars

Die NASA hat ihre neue Mars-Mission gestartet. Eine Trägerrakete vom Typ Atlas V mit dem Forschungsroboter “Curiosity” an Bord hob heute planmäßig um 16:02 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab.
Nach einer etwa 570 Millionen Kilometer langen Reise wird der neue Marsrover der NASA am 6. August 2012 auf dem Roten Planeten landen und dort mindestens zwei Jahre lang nach Wasser und Spuren von Leben suchen.

YouTube – Mars Science Laboratory Launch

Asteroid Lutetia: Überrest aus der Frühphase des Sonnensystems

Lutetia ist ein wahres Fossil: Einige Bereiche der Oberfläche des Asteroiden gehören mit einem Alter von etwa
3,6 Milliarden Jahren zu den ältesten des Planetensystems. Wegen seiner hohen Dichte ist Lutetia zudem ein Planetesimal, die erste Entwicklungsstufe auf dem Weg zu einem Planeten. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Das Team hat Bilder ausgewertet, welche die Raumsonde Rosetta während ihres Vorbeiflugs an Lutetia im Juli 2010 aufgenommen hatte.

Weiter in der Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft:
Urgestein im All

Unterseeischer Vulkanausbruch vor der Kanaren-Insel El Hierro

Digitales Geländemodell der Grabenstruktur
südlich von El Hierro mit dem neu entstandenen Vulkan.
Der Krater ist deutlich zu erkennen.
(Instituto Español de Oceanografía (IEO))
Zum Vergrößern das Bild anklicken.

In der Nacht zu Montag, den 10. Oktober 2011 ist durch einen Magma-Ausbruch fünf Kilometer südlich der Kanaren-Insel El Hierro ein Unterwasser-Vulkan entstanden.
Wissenschaftler vom spanischen Institut für Ozeanografie unter Leitung von Juan Acosta und Francisco Sánchez konnten den 300 Meter unter der Wasseroberfläche befindlichen Vulkan von Bord des Forschungsschiffes
“Ramón Margalef” aus mit Hilfe von Echoloten und unter Einsatz des Tauchroboters “Liropus” vermessen.
Der neu entstandene Vulkan ist demnach etwa 100 Meter hoch und hat an seiner Basis einen Durchmesser von 700 Metern, der Krater ist etwa 120 Meter breit.
An der Meeresoberfläche hat das austretende Gas der Magma-Eruption aufgrund chemischer Veränderungen des Wassers einen riesigen, grünlich gefärbten Fleck geschaffen, der inzwischen größer als die gesamte Fläche der Kanaren-Insel El Hierro ist. Da mittlerweile mehr Schlacke- und Asche-Partikel an die Oberfläche gelangen, ändert sich der Fleck nun zunehmend ins Bräunliche.

Weitere Infos und aktuelle Satellitenaufnahmen:

Mente et Malleo: Unterwassereruption auf El Hierro

Vulkanausbrüche bei El Hierro: Vor den Kanaren könnte neue Insel entstehen

El Hierro Submarine Volcanic Eruption October 2011

Great spot on the volcanic island of El Hierro

El Hierro Submarine Eruption

Vistas aéreas del proceso eruptivo en el Hierro

“Earth from Space” – Der Solscape-Bildkalender 2012

Das Kalenderblatt für Juni 2012 des Solscape-Bildkalenders.
(astroarts.org)

Es ist wieder soweit: wie bereits die letzten beiden Male bietet Solscape auch diesmal wieder einen kostenlosen Kalender für’s nächste Jahr zum Download und Ausdrucken an.
Der Bildkalender 2012 steht unter dem Motto “Earth from Space” und beinhaltet eine Auswahl der schönsten Fotos unseres blauen Planeten, die sowohl von Satelliten als auch von Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation aufgenommen wurden.
Der Kalender besteht aus einem Deckblatt, 12 Monats-Kalenderblättern sowie einem PDF-Dokument mit den Bildbeschreibungen und Bildnachweisen.
Der Kalender (mit Ausnahme des PDF-Dokuments) ist für den querformatigen Ausdruck auf A4-Blättern optimiert. Zum Drucken wählt man am besten Papier der Stärke 120 bis 140 g/m³. Zum Aufhängen stanzt man mit einem normalen Ordnerlocher einfach zwei Löcher in die Mitte des oberen Randes des Deckblattes und der einzelnen Kalenderblätter und zieht dann alle 13 Seiten auf eine Schnur oder Kordel auf.
Viel Spaß mit dem Kalender 2012!

Der Solscape-Kalender 2012 ist nicht mehr verfügbar.

Gewinnspiel: Lösungen & Bekanntgabe der Gewinner

So, etwas später als erwartet (so ein langer Artikel muss ja auch erst mal geschrieben werden ;-) ) sind hier nun die richtigen Lösungen zu den Fragen des Solscape Geburtstags-Gewinnspiels:

1. Wenn es möglich wäre, die Energie von Blitzen nutzbar zu machen, wie lange könnte man eine 100-Watt-Glühlampe mit der Energie nur eines Blitzes betreiben?

Antwort: Die Stromstärke eines gewöhnlichen Blitzes schätzt man auf bis zu 200.000 Ampere, die Spannung kann mehr als zehn Millionen Volt betragen. Da die durchschnittliche Dauer eines Blitzes bei 0,07 Sekunden liegt, beträgt die freigesetzte Energie etwa 23,5 Kilowattstunden. Damit ließe sich eine 100-Watt-Glühlampe knapp 10 Tage lang betreiben.

2. Wegen der unglaublichen Entfernungen im Weltall benutzen Astronomen nicht Kilometer, sondern andere Längeneinheiten wie die Astronomische Einheit, das Parsec und das Lichtjahr. Welche dieser astronomischen Längeneinheiten ist die kleinste?

Antwort: Die kleinste der genannten Einheiten ist die Astronomische Einheit (AE). Sie beträgt “nur” 149.597.870 km und entspricht damit etwa dem mittleren Abstand zwischen Erde und Sonne. Ein Lichtjahr (Lj) ist die Länge jener Strecke, die das Licht im Vakuum in einem Jahr zurücklegt. Das sind 9,461 Billionen km. Das Parsec ist jene Entfernung, von der aus die Astronomische Einheit unter einem Winkel von einer Bogensekunde erscheint. Ein Parsec (pc) sind 30,856776×10^15 km, entsprechend 206.265 AE oder 3,262 Lichtjahre.

3. Albert sitzt auf einer Party gemütlich neben seinem Freund Erwin und sinniert: “Wie die Zeit vergeht. Vorgestern war ich noch 40 Jahre alt, und nächstes Jahr werde ich schon 43.” – Ist das möglich, oder hat Albert schon zu viel getrunken?

Antwort: Natürlich ist das möglich, denn die Geschichte spielt am 1. Januar, und Albert ist am 31. Dezember des Vorjahres 41 Jahre alt geworden. Am 30. Dezember war er also noch 40 Jahre alt. Am 31. Dezember des gerade begonnenen neuen Jahres wird er 42 und am 31. Dezember des darauf folgenden Jahres 43 Jahre alt.

4. Welcher Erfindung verdanken wir den Mikrowellenherd?

Antwort: Die Erfindung des Mikrowellenherds ist eng mit der Entwicklung des Radars verknüpft: das Radar zur Ortungs- und Entfernungsmessung wurde während des Zweiten Weltkriegs zur Luft- und Seeaufklärung entwickelt. Es bedient sich der Reflexion von Mikrowellen, also elektromagnetischen Wellen mit Wellenlängen im Bereich von Millimetern bis Dezimetern. Schon bald erkannte man, dass Mikrowellen von den Wassermolekülen in organischen Substanzen absorbiert und diese dadurch in schnelle Bewegung versetzt werden, wobei Wärme entsteht.

5. Als erster Forscher in der Geschichte der Himmelskunde beschrieb der dänische Astronom Tycho Brahe im Jahr 1572 ein besonderes Himmelsereignis. Welches?

Antwort: Im Jahr 1572 beschrieb Tycho Brahe als erster Forscher in der Geschichte der Himmelskunde das Phänomen einer Supernova.

6. Ein Ruderboot mit zwei Personen an Bord fährt auf einem sehr kleinen See. Plötzlich fällt eine der beiden Personen ins Wasser. Ändert sich dadurch der Wasserstand des Sees?

Antwort: Befindet sich die Person auf dem Boot, verdrängt sie eine ihrem Gewicht äquivalente Menge Wasser. Fällt sie aus dem Boot, verdrängt sie logischerweise weniger Wasser, weshalb der Wasserstand des Sees sinkt. In der Praxis ist das allerdings schwer messbar. ;-)

7. Eine Stunde später ist es nur halb so lange bis Mitternacht wie zwei Stunden früher. Wie spät ist es?

Oje, bei der Antwort zu dieser Frage lagen einige Leute ziemlich daneben.
So wird’s richtig gerechnet:
2(x+1) = x-2
2x+2 = x-2
2x-x+2-2 = x-x-2-2
x = -4
24 Uhr minus 4 Stunden ist 20 Uhr.

8. In seinem Roman “Die Reise zum Mittelpunkt der Erde” beschreibt Jules Verne eine ziemlich abenteuerliche Expedition. Wie und wo endet sie?

Antwort: Die abenteuerliche Expedition ins Innere der Erde endet durch einen Ausbruch des Vulkans Stromboli in Italien.

9. Bei Insekten, Spinnen, Krebsen und Tintenfischen ist das Blut bläulich gefärbt. Warum?

Antwort: Der Blutfarbstoff bei Insekten, Spinnen, Krebsen und Tintenfischen ist das sog. Hämocyanin. Im Gegensatz zum Hämoglobin bei den Wirbeltieren übernehmen hier zwei Kupferatome die Sauerstoff bindende Funktion, weshalb das Blut bläulich gefärbt ist.

10. Das Speiseeis ist eine Erfindung der Italiener, oder?

Antwort: Ein Vorgänger des Speiseeises – eine Mischung aus Schnee, Büffelmilch und Mehl, vermengt mit Fruchtsäften, Honig oder Gewürzen – wurde bereits vor über 3.000 Jahren von den Chinesen hergestellt. Die Rezeptur zur Herstellung des gefrorenen Desserts ist höchstwahrscheinlich über die Reiseberichte von Marco Polo nach Italien gelangt.

Unter den Teilnehmern mit den richtigen Antworten wurden folgende Gewinner ausgelost (denkt euch bitte die Trommelwirbel dazu):
Mitspielerin Bianca gewinnt das Hörbuch “Einführung in die Relativitätstheorie” von Harald Lesch, Carl Sagan’s Buch “Der Drache in meiner Garage” geht an KristineH, markus89 erhält den Kunstdruck mit der Apollo 17-Aufnahme unseres blauen Planeten und der Solscape Foto-Kalender 2012 ist für j_lopez. Herzlichen Glückwunsch!

Nochmal vielen Dank an alle, die beim Solscape Geburtstags-Gewinnspiel mitgemacht haben!
Es wird bestimmt nicht das letzte Gewinnspiel hier auf Solscape sein. ;-)

5 Jahre Solscape! & Geburtstags-Gewinnspiel (Update)

Die (virtuelle) Torte gebacken und mit Kerzen verziert und eine groooße (virtuelle) Kanne Kaffee gekocht, denn heute gibt’s was zu feiern: seit 5 Jahren ist Solscape Bestandteil des (Internet-)Universums!
Aus diesem Anlaß habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht: das Solscape Geburtstags-Gewinnspiel!
Das Gewinnspiel beinhaltet 10 zum Teil knifflige Fragen (mit Bezug zu den Naturwissenschaften ;-) ), die von euch beantwortet werden sollen.
Jeder Mitspieler kann die Antworten entweder als Kommentar zu diesem Blogartikel posten (die Kommentare werden zunächst nicht freigeschaltet) oder mir per E-Mail zuschicken.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 15. Oktober 2011, danach werden unter denjenigen Mitspielern, die alle Fragen richtig beantwortet haben, tolle Preise verlost:
- der Solscape Foto-Kalender 2012 in der professionellen Print-Version
- Dieses Foto unseres blauen Planeten von Apollo 17 als Kunstdruck im Format 57,3×73,5 cm
- Carl Sagan’s Buch “Der Drache in meiner Garage oder Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven”
- Das Hörbuch “Einführung in die Relativitätstheorie” von Prof. Dr. Harald Lesch

Die Teilnahmebedingungen:
1. Die Teilnahme am Solscape Geburtstags-Gewinnspiel ist kostenlos.
2. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
3. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und es werden auch einige Gewinne per E-Mail verschickt.
Deshalb bitte eine gültige E-Mail-Adresse angeben.
4. Eine Auszahlung der Gewinne in den jeweiligen Geldwerten ist nicht möglich.
5. Die Gewinner werden unter Nennung ihres Nutzer- bzw. Nicknamens in diesem (oder einem gesonderten) Blogbeitrag veröffentlicht.

Und hier sind die Fragen:
1. Wenn es möglich wäre, die Energie von Blitzen nutzbar zu machen, wie lange könnte man eine 100-Watt-Glühlampe mit der Energie nur eines Blitzes betreiben?
2. Wegen der unglaublichen Entfernungen im Weltall benutzen Astronomen nicht Kilometer, sondern andere Längeneinheiten wie die Astronomische Einheit, das Parsec und das Lichtjahr. Welche dieser astronomischen Längeneinheiten ist die kleinste?
3. Albert sitzt auf einer Party gemütlich neben seinem Freund Erwin und sinniert: “Wie die Zeit vergeht. Vorgestern war ich noch 40 Jahre alt, und nächstes Jahr werde ich schon 43.” – Ist das möglich, oder hat Albert schon zu viel getrunken?
4. Welcher Erfindung verdanken wir den Mikrowellenherd?
5. Als erster Forscher in der Geschichte der Himmelskunde beschrieb der dänische Astronom Tycho Brahe im Jahr 1572 ein besonderes Himmelsereignis. Welches?
6. Ein Ruderboot mit zwei Personen an Bord fährt auf einem sehr kleinen See. Plötzlich fällt eine der beiden Personen ins Wasser. Ändert sich dadurch der Wasserstand des Sees?
7. Eine Stunde später ist es nur halb so lange bis Mitternacht wie zwei Stunden früher. Wie spät ist es?
8. In seinem Roman “Die Reise zum Mittelpunkt der Erde” beschreibt Jules Verne eine ziemlich abenteuerliche Expedition. Wie und wo endet sie?
9. Bei Insekten, Spinnen, Krebsen und Tintenfischen ist das Blut bläulich gefärbt. Warum?
10. Das Speiseeis ist eine Erfindung der Italiener, oder?

Viel Spaß und viel Glück!

Das Gewinnspiel erkläre ich hiermit offiziell für beendet. Aus diesem Grund ist die Kommentarfunktion für diesen Blogartikel nun auch geschlossen.
Schönen Dank für eure rege Teilnahme! Die richtigen Antworten gibt’s am morgigen Montag in einem gesonderten Blogbeitrag, in dem dann auch die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt.

Fotogalerie: Tag der Luft- und Raumfahrt 2011

Alle in diesem Blogartikel veröffentlichen Bilder wurden von mir selbst fotografiert und unterliegen der Creative Commons BY-NC-ND 3.0 Lizenz.
Bei Verwendung des Bildmaterials bitte auf solscape.astroarts.org verweisen.

Mond-Mission GRAIL erfolgreich gestartet

Nachdem der NASA auch im zweiten Anlauf am Freitag der Start ihrer Mission zur Erkundung des Mondinneren nicht gelungen war, konnten endlich am Samstag um 15:08 Uhr MESZ die beiden rund 370 Millionen Euro teuren Mondsonden von Cape Canaveral aus mit einer Delta-2-Trägerrakete ins All befördert werden.
Die Reise der beiden Sonden zum Mond wird mehr als drei Monate dauern: um Silvester herum sollen sie den Erdtrabanten erreichen und dann 90 Tage lang hintereinander in einer Umlaufbahn um ihn kreisen. Dabei werden die Satelliten etwa 55 Kilometer über der Mondoberfläche fliegen, der Abstand zwischen ihnen wird 65 bis 225 Kilometer betragen.
Mit den Schwerkraftmessungen der Sonden sollen erstmals genaue Informationen über den Aufbau des Erdtrabanten von der Oberfläche bis zum Kern gewonnen werden.

Photos: GRAIL blasts off on journey to the moon

Photo Gallery: Delta rocket launches GRAIL

Photos: Up close and personal with Delta 2 rocket

Delta 2 launches twin GRAIL probes to the moon

YouTube – GRAIL Launch