Flickr – UT 3, 4 & The Milky Way
© 2009 José Francisco Salgado, PhD
Flickr – UT 3, 4 & The Milky Way
© 2009 José Francisco Salgado, PhD
Das Video ist ein Zusammenschnitt mehrerer, zum Teil bislang unveröffentlichter Videoaufnahmen vom Start der Raumfähre “Atlantis” (Mission STS-129) am 16. November 2009.
Die Raumfähre “Atlantis” ist heute um 15:44 Uhr MEZ von ihrer elftägigen Mission zur ISS zurückgekehrt. Das Shuttle landete mit sieben Astronauten an Bord auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida.
Die “Atlantis” hatte knapp 13 Tonnen Ausrüstungsgegenstände, Ersatzteile und Experimente zur Internationalen Raumstation gebracht. Die Astronauten absolvierten während der Mission STS-129 insgesamt drei Außeneinsätze.
Mit der Raumfähre kehrte die Astronautin Nicole Stott zur Erde zurück. Stott hatte seit August 2009 zur Besatzung der ISS gehört.
Mit der sicheren Landung der “Atlantis” hat das bemannte Raumfahrtprogramm der USA für dieses Jahr seinen Abschluss gefunden. Für kommendes Jahr sind noch fünf Shuttle-Flüge geplant.
Am 19. November 2009 kurz nach Mitternacht (Ortszeit) machte ein heller Feuerball über den US-Bundesstaaten Colorado, Utah, Wyoming und Idaho die Nacht zum Tage. Infraschall-Messungen deuten darauf hin, dass ein etwa zwei Meter großer Asteroid in die Erdatmosphäre eingetreten und mit einer Energie von mindestens 0,5 Kilotonnen TNT explodiert war.
Als die Sonne aufging, waren über der Region Reste der Explosion als leuchtende Wolken sichtbar und konnten von mehreren Einwohnern des US-Bundesstaates Utah fotografiert werden (siehe hier, hier und hier).
Das folgende Video des Feuerballs stammt von den Überwachungskameras des Eccles-Observatoriums der Universität von Utah:
Die Raumfähre “Atlantis” ist heute pünktlich um 20:28 Uhr MEZ zur Internationalen Raumstation gestartet. Hauptaufgabe der elftägigen Mission STS-129 ist es, rund 13 Tonnen Ersatzteile und Instrumente zur ISS zu bringen. In den kommenden Tagen sind insgesamt drei Außeneinsätze von jeweils sechseinhalb Stunden Dauer geplant, bei denen die Astronauten zwei Plattformen an der Raumstation anbringen sollen, auf denen dann die Ersatzteile gelagert werden. Außerdem soll an der Außenseite der Station ein Materialexperiment installiert werden.
Mit dem Flug der “Atlantis” neigt sich die Ära der Space Shuttles weiter ihrem Ende zu. Für das kommende Jahr sind noch fünf Flüge der Raumfähren geplant, der letzte für September.
Der Start der Ares I-X von einem Flugzeug aus aufgenommen. Gegen Ende des Videos sieht man den (teilweise missglückten) Auswurf der Fallschirme und die Wasserung des Boosters.
Computerwissenschaftler Hany Farid vom Dartmouth College, ein Pionier auf dem Gebiet der digitalen Forensik, hat das berühmte Foto analysiert, das den Kennedy-Attentäter Lee Harvey Oswald im Hinterhof seines Hauses zeigt. In einer Hand hält Oswald ein Gewehr, in der anderen Hand marxistische Zeitungen.
Auf den ersten, flüchtigen Blick könnte man meinen, dass einige der auf dem Bild erkennbaren Schattenwürfe nicht mit der Richtung der Sonneneinstrahlung konsistent sind. Dies wird auch immer wieder, hauptsächlich von Verschwörungstheoretikern, als “Argument” dafür angeführt, dass es sich bei dem Foto um eine Fälschung handelt.
Farid konstruierte am Computer ein 3-D-Modell des Kopfes von Oswald sowie ein 3-D-Modell von Teilen der Hinterhof-Szenerie und konnte damit belegen, dass alle Schatten auf dem Foto stimmig sind.
YouTube – Dartmouth Professor finds that iconic Oswald photo was not faked
Die Ares I-X ist nach mehreren wetterbedingten Verschiebungen heute um 16:30 Uhr MEZ zu ihrem ersten Testflug gestartet.
Die Großstadt Washington D.C. ist aufgrund ihres lichtverschmutzten Himmels sicherlich kein so toller Standort für astronomische Beobachtungen. Wenn allerdings niemand geringerer als US-Präsident Barack Obama einlädt, werden auch die paar Sterne interessant, die vom Garten des Weißen Hauses aus sichtbar sind.
Am 7. Oktober 2009 begrüßten Obama und seine Frau Michelle etwa 150 Schüler zu einer astronomischen Nacht. Unterstützt wurden sie dabei von den vier Astronauten Buzz Aldrin, Sally Ride, John Grunsfeld und Mae Jamieson, dem Wissenschaftsberater des Präsidenten, John Holdren, sowie dem NASA-Administrator Charles Bolden und seiner Stellvertreterin Lori Garver.
Ebenfalls anwesend waren Caroline Moore, mit 14 Jahren die bislang jüngste Entdeckerin einer Supernova, und Lucas Bolyard, der in archivierten Beobachtungsdaten von Radioteleskopen die Signale eines Pulsars entdeckt hatte.
mit Carl Sagan, Richard Feynman, Neil deGrasse Tyson & Bill Nye: