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Archiv für Video

Raumfähre “Endeavour” erfolgreich gestartet

Nach mehrfachen Verschiebungen wegen eines technischen Defekts an einer Heizvorrichtung für die Treibstoffleitungen ist die Raumfähre “Endeavour” heute zu ihrem letzten Flug ins All gestartet. Das Shuttle hob planmäßig um 14:57 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab.
Am Mittwoch soll es die ISS erreichen und bis zum 30. Mai dort angedockt bleiben. Am 1. Juni wird es zurückerwartet.
Neben Kommandant Mark Kelly sind vier weitere US-Astronauten sowie der ESA-Astronaut Roberto Vittori an Bord.
Während der 16-tägigen Mission STS-134 soll das 7 Tonnen schwere und gut 1,4 Milliarden Euro teure Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) an die Internationale Raumstation montiert werden. An der Entwicklung des AMS waren auch deutsche Wissenschaftler beteiligt. Der Strahlungsmesser soll in den kommenden zehn Jahren nach Antimaterie und Dunkler Materie suchen.

Start geglückt: US-Space Shuttle Endeavour fliegt ein letztes Mal zur ISS

Letzter Space-Shuttle-Flug mit einem ESA-Astronauten auf dem Weg zur ISS – “dunkle Materie” im Visier

AMS sucht Antimaterie und Dunkle Materie

YouTube – Launch of STS-134

Pale Blue Dot – Ein Animationsfilm

Animation: Adam Winnik
Erzähler: Carl Sagan
Musik: “You’re So Cool” von Hans Zimmer

YouTube – Pale Blue Dot – Animation

Simulation kollidierender Neutronensterne erklärt Ursache kurzer Gammablitze

Seit Jahren geben sie Rätsel auf: jene kurzen Blitze im Gammalicht, die binnen Sekundenbruchteilen mehr Energie freisetzen als unsere Galaxie mit ihren 200 Milliarden Sternen in zwölf Monaten. Was steckt hinter diesen Ausbrüchen? Forscher um Luciano Rezzolla sind am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik der Lösung einen Schritt näher gekommen. Auf dem Supercomputer des Instituts simulierten sie in sechswöchigen Rechnungen die Verschmelzung zweier Neutronensterne zu einem Schwarzen Loch. Dabei entstand ein starkes Magnetfeld entlang der Rotationsachse. Dieses Magnetfeld wiederum war Voraussetzung für die Erzeugung kurzer Gammastrahlenausbrüche, denn aus dem chaotischen Zustand nach der Kollision bildete sich dadurch eine geordnete Struktur – ein Jet, in dem kurze Gammablitze auftreten können.

Weiter in der Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft:
Der Motor hinter den kurzen Gammablitzen

YouTube – When Neutron Stars Collide

Die letzte Landung der Raumfähre “Discovery”

Nach zwei Wochen im All landete die Raumfähre “Discovery” mit sechs Astronauten an Bord wie geplant heute um 17:57 Uhr MEZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.
Nun heißt es endgültig Abschied nehmen: nach fast 27 Jahren im Dienst des Shuttle-Programms der NASA wird die “Discovery” demnächst zum Museumsstück.
Seit ihrem ersten Start am 30. August 1984 hat die “Discovery” mehrfach Geschichte geschrieben. Im Jahr 1990 brachte sie das Weltraumteleskop Hubble ins All, das unsere Sicht des Kosmos grundlegend verändert hat und dem wir Bilder von zuvor unbekannter Qualität verdanken. Sie war zudem das erste Shuttle, das unter dem Kommando einer Frau flog: US-Astronautin Eileen Collins war 1999 die erste Kommandantin einer Shuttle-Mission (STS-93). Nach den Unglücken der Raumfähren “Challenger” (1986) und “Columbia” (2003) war der “Discovery” außerdem die Aufgabe zugefallen, als erste Raumfähre ins All zu starten und damit wieder zum normalen Flugbetrieb des Shuttle-Programms zurückzukehren.
Mit dem Ende der jetzigen Mission STS-133 hat die “Discovery” gut 5.600 Mal die Erde umrundet, insgesamt 365 Tage im Erdorbit verbracht und 180 Menschen ins All befördert. Während ihrer 39 Missionen legte sie insgesamt 240 Millionen Flugkilometer zurück – dies entspricht der mittleren Entfernung des Planeten Mars von der Sonne!

YouTube – STS-133 Lands at Kennedy Space Center for the last time

Raumfähre “Discovery” zu ihrer letzten Mission gestartet

Die “Discovery” ist mit sechs Astronauten an Bord zu ihrem letzten Flug ins All gestartet. Die dienstälteste Raumfähre der NASA hob am Donnerstag um 22:53 Uhr MEZ und damit etwas später als geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Buchstäblich in letzter Minute konnte ein Computerproblem bei der Range Safety behoben werden, ansonsten hätte man den Start wohl absagen müssen. Dabei findet diese Mission wegen einer Reihe technischer Pannen bereits mit fast viermonatiger Verspätung statt.
Der Abschiedsflug der “Discovery” wird voraussichtlich elf Tage dauern. Ziele der Mission STS-133 sind unter anderem, den menschenähnlichen Roboter “Robonaut 2″ sowie Anbaumodule zur Internationalen Raumstation zu transportieren. “Robonaut 2″ soll als dauerhafter Bewohner an Bord der Raumstation bleiben.
Nach der Mission der “Discovery” plant die NASA noch maximal zwei weitere Shuttle-Flüge zur ISS, bevor die Raumfähren komplett außer Dienst gestellt werden. Die “Endeavour” soll am 20. April, die “Atlantis” könnte am 28. Juni starten. Allerdings ist die Finanzierung dieses Fluges noch nicht gesichert.

YouTube – STS-133 Space Shuttle Discovery Last Launch

Vulkan Shinmoe-dake auf der japanischen Insel Kyūshū ausgebrochen

Luftaufnahme des Shinmoe-dake
vom 15. August 2002.
(H. Seo, Geological Survey of Japan (GSJ))
Zum Vergrößern das Bild anklicken.

Der Kirishima-Yaku-Nationalpark liegt im südlichen Teil der japanischen Insel Kyūshū. Der Park umfasst das Kirishima-Yaku-Vulkanfeld, die Bucht von Kagoshima mit dem aktiven Vulkan Sakurajima und die Insel Yakushima.
Das Kirishima-Yaku-Vulkanfeld besteht aus rund 23 dicht an dicht liegenden Vulkankegeln, von denen 15 noch intakte Krater besitzen. 10 dieser Krater sind mit Wasser gefüllt.
Die jüngsten, aber kleineren Ausbrüche ereigneten sich hier Ende Mai/Anfang Juni 2010 am 1.400 m hohen Shinmoe-dake. In den Ruhephasen ist sein Krater mit einem grünlich schimmernden See gefüllt.
Der Karakuni-dake, mit 1.700 m der höchste Vulkankegel, war historischen Aufzeichnungen zufolge zuletzt im Jahr 1946 ausgebrochen.
Seit dem 19. Januar 2011 ist der Shinmoe-dake nun wieder aktiv. Die von den ersten Eruptionen gespeiste Aschewolke driftete in südöstliche Richtung. Die Stadt Miyakonojō, etwa 30 km südöstlich des Vulkans gelegen, wurde von einer bis zu 5 mm dicken Ascheschicht bedeckt. Sogar das 60 km entfernte Nichinan war noch vom Ascheregen betroffen. Die Eruptionen am 22. Januar 2011 ließen die Aschewolke in eine Höhe von über 2 km aufsteigen.

NASA’s Earth Observatory: Shinmoe-dake Volcano Erupts on Kyushu

Kirishima eruption in Japan still going strong

Kirishima erupts in spectacular fashion

Global Volcanism Program – Kirishima

YouTube-Nutzer “hitosi49″ hat zwei beeindruckende Videos von den Eruptionen des Shinmoe-dake online gestellt, die am 26. Januar 2011 aufgenommen wurden. Man achte auf die vulkanischen Bomben im ersten Video und die Blitze in der Aschewolke im zweiten.

YouTube – Kirishima eruption Volcanic Alert Level 3 2011.1.26 HD


YouTube – Kirishima eruption Volcanic Alert Level 3 2011.1.26

(Videos via Amphibol)

Marsrover “Opportunity” beobachtet Sonnenfinsternis

Wissenschaftler der NASA haben Bildmaterial des Marsrovers “Opportunity” ausgewertet und daraus zwei kurze Videos erstellt.
Der erste Film zeigt eindrucksvoll, wie der Marsmond Phobos vor der Sonnenscheibe vorbeizieht. Im zweiten Film ist ein Sonnenuntergang auf dem Mars zu sehen.
Der bläuliche Schimmer in den Videos wird von Staubteilchen erzeugt, die sich in der dünnen Atmosphäre des Mars befinden und das Licht entsprechend streuen.
Die Aufnahmen der Mars-Sonnenfinsternis stammen vom 9. November 2010, die Aufnahmen des blauen Sonnenuntergangs entstanden am 4. und 5. November 2010 und decken im Zeitraffer von rund 30 Sekunden einen Zeitraum von 17 Minuten ab.
Aufgrund der geringen Größe der beiden Monde Phobos und Deimos kommt es auf dem Mars nicht zu totalen sondern nur zu partiellen Sonnenfinsternissen.

YouTube – Mars Moon Phobos Eclipse


YouTube – “I’m Dreaming of a Blue Sunset–on Mars”

Die Totale Mondfinsternis vom 21.12.2010 (Update)

Viele Himmelsgucker in Deutschland haben am heutigen Dienstagmorgen vergeblich in Richtung Mond geschaut, da Wolken, Nebel oder auch Schneetreiben die freie Sicht auf den Himmel verdeckten. Wer allerdings bei klarem Wetter gen Himmel blickte, wurde Zeuge einer allmählichen Verdunkelung des untergehenden Vollmondes.
Gegen 7:30 Uhr MEZ tauchte der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Während sich die Morgendämmerung ankündigte, wurde die Mondscheibe nach und nach etwa bis zur Hälfte in ein dunkelrotes Licht getaucht. Die totale Verfinsterung des Erdtrabanten, die etwa gegen 8:40 Uhr MEZ begann, war in unseren Breiten allerdings nicht mehr zu beobachten, denn zu diesem Zeitpunkt war der Mond bereits untergegangen.
Da die totale Mondfinsternis vor allem in Nord- und Mittelamerika sowie in Teilen von Südamerika gut zu sehen war, kommen wir dank Internet zumindest im Nachhinein doch noch in den Genuss dieses Himmelsschauspiels:

NASAJPL’s I’m There: Lunar Eclipse Flickr Group

Flickr-Album “20101221 Lunar Eclipse” von nasa hq photo

Flickr-Album “2010 Lunar Eclipse” von Flying Jenny

Foto von Brian Brushwood aus Texas, aufgenommen mit einem iPhone

Discovery and the Lunar Eclipse

Collage mehrerer Fotos der MoFi, aufgenommen von Michael Wolf in Ft. Lauderdale, Florida

Lunar Eclipse December 21 2010 Flickr Group

Und hier noch ein schönes Video von William Castleman aus Gainesville, Florida:

Vimeo – Winter Solstice Lunar Eclipse

Ascent!

Das folgende Video wurde von Matt Melis am Glenn Research Center produziert und zeigt einige der besten Filmsequenzen vom Start und Aufstieg der Raumfähren “Discovery” (STS-114 und STS-124) und “Atlantis” (STS-117) – aufgenommen in hoher Auflösung und in Zeitlupe!

YouTube – Ascent

Window on the World

Astronaut Scott Kelly erklärt uns die Cupola – inklusive Rundumblick auf die Module der Internationalen Raumstation und einem atemberaubenden Blick auf unseren blauen Planeten:

YouTube – Window on the World