Logo

Archiv für Saturn

Flug durch die Fontänen von Enceladus

Die Raumsonde Cassini wird am morgigen Mittwoch in einem Abstand von nur 50 Kilometern am Saturnmond Enceladus vorbeifliegen und dabei auch die Fontänen der wasserspeienden Geysire des Mondes streifen. Die Forscher hoffen, durch die Analyseeinrichtungen an Bord von Cassini Informationen über Dichte, Größe, Zusammensetzung und Geschwindigkeit der in den Fontänen enthaltenen Partikel zu bekommen. Die Geysire waren bei einem früheren Vorbeiflug entdeckt worden und gelten als ein Hinweis auf mögliche Wasserreservoire unter der eisigen Oberfläche des Trabanten.
Cassini Spacecraft to Dive Into Water Plume of Saturn Moon

Saturn Moons Explorer: Enceladus

Anatomy of a Flyby

Video: Taking the Plunge

Saturns Mond Rhea könnte Ringe haben

Die Raumsonde Cassini hat Hinweise dafür gefunden, dass Saturns zweitgrößter Mond Rhea möglicherweise von Ringen aus Staub und Gesteinsbrocken umgeben ist.
Saturn’s Moon Rhea Also May Have Rings

Ringe für Rhea

Organische Verbindungen auf Titan übertreffen Ölreserven der Erde

Laut neuester Daten der Raumsonde Cassini hat der Saturnmond Titan hunderte Male mehr flüssige Kohlenwasserstoffe auf seiner Oberfläche als alle bekannten Öl- und Gasreserven der Erde zusammengenommen.
Titan’s Surface Organics Surpass Oil Reserves on Earth

Enceladus: "Waterworld" im Weltraum


Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts finden Hinweise auf flüssiges Wasser unter der Oberfläche des Saturnmondes Enceladus.
Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft

Scientists Study “Plumbing” in Plumes of Enceladus

Überraschung am Nordpol des Saturn

Mit Hilfe der Raumsonde Cassini haben Astronomen am Nordpol des Ringplaneten Überraschendes entdeckt: trotz jahrelanger Dunkelheit scheint es auch hier – genau wie am Südpol des Planeten – einen sog. “Hot Spot” zu geben. Was für diese heiße Stelle in der Saturnatmosphäre verantwortlich ist, wissen die Wissenschaftler allerdings nicht.
Hot Cyclones Churn at Both Ends of Saturn

Saturnringe sind älter als gedacht

Neue Beobachtungen der Raumsonde Cassini weisen darauf hin, dass die Bildung der Saturnringe, die man bislang etwa auf die Zeit datierte, als auf der Erde die Dinosaurier lebten, bereits vor etwa 4,5 Milliarden Jahren stattgefunden haben könnte, als das Sonnensystem noch in der Entstehung war.
Saturn’s Rings May Be Old Timers

Saturns Ringströmung

In Saturns gewaltigem Magnetfeld befindet sich ein unsichtbarer Ring aus energiereichen Ionen. Wie Daten der Raumsonde Cassini jetzt zeigten, ist dieser Ring asymmetrischer und dynamischer als ähnliche Ringe, wie sie bspw. um die Erde erscheinen.
Cassini Captures Best View Yet Of Saturn’s Ring Currents

Saturns geheimnisvolle Rotation

Irgendwo tief unter Saturns Wolkendecke rotiert der Planet mit konstanter Geschwindigkeit. Die Bestimmung dieser inneren Rotationsperiode hat sich bisher als extrem kompliziert herausgestellt. Mit neuen Resultaten der Raumsonde Cassini gelang einem europäischen Forschungsteam nun ein wichtiger Schritt nach vorne.

Planetary scientists close in on Saturn’s elusive rotation

"Fliegende Untertassen" um Saturn

Mehr als ein Dutzend kleiner Monde umkreisen den Saturn innerhalb seines Ringsystems. Der gängigen Theorie zufolge ist ihr Ursprung eng mit der Entstehung der Ringe verbunden: nach der Kollision kosmischer Eisklumpen oder früher Monde legte sich ein Großteil der kleinen Trümmer in Ringen um den Gasriesen, während aus den größeren Bruchstücken kleine Satelliten hervorgingen. Die Raumsonde Cassini hat die inneren Monde des Saturn nun exakt vermessen. Demnach weisen sie nur eine sehr geringe Dichte auf und sind zudem porös. Das spricht für ihre nachträgliche Entstehung aus kleineren Teilchen. Mit den neuen Daten modellierten Wissenschaftler um Carolyn Porco nun ein Entwicklungsszenario für die Trabanten, das die bisherige Theorie deutlich modifiziert. Die Trümmerstücke früherer Kollisionen bilden demnach nur den Kern der Monde. Bis zu zwei Drittel ihrer Größe dürften die Trabanten erst allmählich hinzugewonnen haben, indem sie umliegendes Material aus den Saturnringen aufsammelten. Dabei wuchsen sie, bis sie alle Partikel ihrer Umgebung verschluckt hatten – oder so groß geworden waren, dass sie von den Gezeitenkräften des Saturn wieder zerrissen wurden. Besonders kurios verlief die Entwicklung der Monde Atlas und Pan: wahrscheinlich lagerten sie erst Material an, nachdem sich die Ringe des Saturn abgeflacht hatten. Am Äquator sind sie deshalb besonders breit und ähneln in der Form “fliegenden Untertassen”.
Images of Saturn’s Small Moons Tell the Story of Their Origins

Bausteine für organische Moleküle entdeckt

Der Saturnmond Titan ist der zweitgrößte Mond im Sonnensystem – und der einzige mit einer dichten Atmosphäre. Diese ähnelt, so vermuten Wissenschaftler schon länger, der Atmosphäre der jungen Erde. Mit Hilfe der Sonde Cassini haben Forscher nun schwere Ionen in der Atmosphäre des Mondes nachgewiesen, die als Bausteine für komplexere organische Moleküle dienen könnten.
Organic ‘building blocks’ discovered in Titan’s atmosphere