Kategorie: Archäologie

Nachbau eines alten Schiffes folgt der Route der Argonauten

Ein Nachbau der Argo – das Schiff, mit dem sich der Legende nach Jason und die 50 Argonauten zur Suche nach dem Goldenen Vlies aufmachten – ist am vergangenen Samstag von der griechischen Stadt Volos zu einer zweimonatigen Reise nach Venedig in Italien aufgebrochen. Die Reise wird voraussichtlich am 11. August enden. Das Schiff wurde nach bekannten Plänen für Kriegsschiffe der mykenischen Epoche gebaut. Die Reise der Argonauten hat vermutlich im 14. Jahrhundert v.Chr. stattgefunden, fast 200 Jahre vor dem Trojanischen Krieg.
Forscher wiederholen Argonauten-Fahrt

Wikipedia: Argonautensage

Ältester Goldschmuck Amerikas entdeckt

Schmuck aus Gold schätzten die Jäger und Sammler Amerikas schon vor über 4.000 Jahren. Den Beleg dafür haben jetzt Mark Aldenderfer und seine Kollegen von der University of Arizona in Tucson geliefert: in der Ausgrabungsstätte Jiskairumoko nahe dem Titicacasee in Peru fanden die Forscher eine Kette aus schmalen, goldenen Hülsen, zwischen die kleine Türkisminerale gesetzt worden waren. Da die Kohlenstoff-14-Datierungen für Jiskairumoko von etwa 2155 bis 1936 v.Chr. reichen, handelt es sich bei der Kette um das bisher älteste goldene Schmuckstück Amerikas.
UA Archaeologist Finds Oldest Known Gold Artifacts in the Americas

Sabäischer Tempel bei Restaurierungsarbeiten entdeckt

Der "Fünf-Pfeiler-Tempel" in Sirwah,
aufgenommen im Frühjahr 2008.
(Deutsches Archäologisches Institut/Irmgard Wagner)
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Im Jemen haben deutsche Archäologen einen Tempel aus dem 8. Jahrhundert vor Christus entdeckt. Das Team stieß im Zuge von Restaurierungsarbeiten in der historischen Stadt Sirwah in der Provinz Marib auf die Ruinen des etwa 30 mal 15 Meter großen Gebäudes aus der Epoche des Königreichs von Saba. Der Tempel hat mehrere Räume und einen monumentalen Eingang mit Säulen. Die Fassade des Heiligtums, das in einer gewaltigen Holz-Stein-Konstruktion errichtet ist, wird durch turmartige Vorsprünge unterteilt.

Pressemitteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (PDF; 12 KB)

Kanal zum Nil

Jeder Ägyptenreisende hat ihn schon gesehen: den unvollendeten Obelisken im Granitsteinbruch von Assuan. Wie er seine Reise zum einige Kilometer entfernten Nil unternehmen sollte, haben nun Geologen um Richard Parizek von der University of Pennsylvania herausgefunden. Sie entdeckten Hinweise auf einen Kanal, der den Steinbruch mit dem Nil verband. Den Graben hatten die Forscher mit Hilfe von Temperaturmessungen lokalisiert. Die im Kanal abgelagerten Sedimente weisen durch das zirkulierende Grundwasser eine andere Temperatur auf als der umgebende Fels. Mit dieser Entdeckung können sich die Wissenschaftler nun auch die Salzkrusten erklären, die in dem Steinbruch die Felswände und alten Graffitis gefährden. Der 1.100 Tonnen schwere Spitzpfeiler trat seine Reise nie an. Er hatte bei der Bearbeitung Risse bekommen.
Aswan Obelisk Quarry more than meets the eye

Münzschatz auf Gotland belegt weit reichende Reisen der Wikinger

Einen kleinen Wikinger-Münzschatz hat ein Gärtner auf der schwedischen Insel Gotland beim Gemüsepflanzen entdeckt. Bisher grub er 69 Silbermünzen aus, die nach Schätzung von Archäologen aus dem 10. und 11. Jahrhundert stammen. Geprägt wurden die Münzen in mehreren europäischen Regionen sowie im Gebiet des heutigen Irak und in Usbekistan. Die Münzen belegen demnach die weit reichenden Handelsbeziehungen der Wikinger mit asiatischen Völkern.
Viking Treasure Trove Discovered in Swedish Garden

Ancient „Escape Tunnel“ Discovered In Israel

In excavations the Israel Antiquities Authority is conducting in Jerusalem in order to expose the main road from the time of the Second Temple period, the city’s main drainage channel was discovered. According to the writings of Josephus Flavius, the residents of the city fled to this channel at the time of the revolt in order to hide from the Romans.

Archeologists find ancient tunnel used by Jews to escape Roman conquest of Jerusalem